Rödermark plant Lkw-Umleitung für weniger Lärm und Abgase in Wohngebieten
Klaas LübsRödermark plant Lkw-Umleitung für weniger Lärm und Abgase in Wohngebieten
Rödermark treibt Pläne zur Umleitung des Schwerlastverkehrs voran
Die Stadt Rödermark setzt ihre Vorhaben um, den Schwerlastverkehr (Lkw) aus Wohngebieten umzuleiten. Ziel der Maßnahme ist es, Lärm und Abgase – insbesondere im Stadtteil Ober-Roden – zu reduzieren. Nach einer öffentlichen Anhörung, die keine Einwände ergab, haben die Stadtverantwortlichen nun eine grundsätzliche Zustimmung für die Änderungen erhalten.
Bisher führt die Route für Lkw durch Wohnsiedlungen im nördlichen Ober-Roden. Künftig sollen Lastwagen, die von den westlichen Autobahnen kommen, an der zentralen Kreuzung zwischen Urberach und Ober-Roden umgeleitet werden. Von dort aus folgt der Verkehr dem Rödermark-Ring, bevor er an der Anschlussstelle Ober-Roden/Eppertshausen auf die B 45 auffährt.
Der Stadtrat hat grundsätzlich grünes Licht für die Finanzierung einer aktualisierten Beschilderung der Alternativroute gegeben. Eine detaillierte Kostenaufstellung steht jedoch noch aus. Sobald diese vorliegt, entscheiden die Ratsmitglieder über die Freigabe der notwendigen Mittel.
Im nächsten Schritt geht es um die Planung der Beschilderung, die Bestellung neuer Wegweiser und deren Montage. Rödermark arbeitet dabei eng mit dem Kreis Offenbach und Hessen Mobil zusammen, um den Prozess zu koordinieren.
Falls die Umleitung genehmigt wird, soll die bisherige Lkw-Strecke durch die Wohngebiete Ober-Rodens zur Sperrzone für Schwerlastverkehr werden. Der Erfolg des Vorhabens hängt von der finalen Kostenfreigabe und der rechtzeitigen Installation der neuen Verkehrsschilder ab. Die Stadt erwartet, dass die Änderungen den Anwohnern ruhigere und sauberere Straßen bescheren.






