Wiesbaden plant lebenswerte Stadt der Zukunft – mit Kunst und Bürgerbeteiligung
Helga MüllerWiesbaden plant lebenswerte Stadt der Zukunft – mit Kunst und Bürgerbeteiligung
Wiesbaden veranstaltet am 30. April 2026 eine kostenlose öffentliche Veranstaltung unter dem Titel *"Visuelle Utopien für eine lebenswerte Stadt". Organisiert vom Amt für Soziale Arbeit lädt das partizipative Projekt Bürgerinnen und Bürger ein, gemeinsam zu erkunden, wie städtische Räume neu gedacht werden können. Studierende, Künstlerinnen und Künstler sowie Vertreter aus der Politik präsentieren ihre Visionen für grünere, kinderfreundlichere Nachbarschaften.
Im Rahmen der Veranstaltung stellen Studierende ihre Entwürfe, Fotografien und Ideen für lokale Gebiete vor. Ihre Vorschläge umfassen mehr Spielräume, eine stärkere Begrünung und weniger Autos in Wohnvierteln. Die Beiträge werden im Anschluss monatelang im WerkRaum in der Langgasse ausgestellt.
Der Künstler Jan Kamensky zeigt einen Kurzfilm, der das Umfeld der Ringkirche neu interpretiert. Der Film entwirft ein Zukunftsbild mit weniger Verkehr, offenen öffentlichen Flächen und üppigem Baumbestand – und wirft die Frage auf, warum solche Veränderungen noch nicht Realität geworden sind.
Es folgt eine Podiumsdiskussion mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Kirche und Stadtplanung. Im Mittelpunkt stehen Kunst, die Bedürfnisse von Kindern und politische Weichenstellungen. Als Teil der "World Design Capital 2026" verknüpft die Veranstaltung lokale Initiativen mit überregionalen Bewegungen für ein nachhaltiges Stadtleben.
Die Ergebnisse des Events bleiben im WerkRaum öffentlich zugänglich. Durch die Einbindung junger Bewohnerinnen und Bewohner sowie kreativer Fachleute soll das Projekt konkrete Impulse für die Gestaltung Wiesbadener Stadtteile setzen. Der Eintritt ist frei, alle Interessierten sind zur Mitdiskussion eingeladen.






