30 April 2026, 14:35

Wiesbaden kämpft am 5. Mai für mehr Barrierefreiheit und Inklusion

Eine Gruppe von Menschen geht eine Straße entlang und hält ein Banner hoch, auf dem steht "Vielfalt ist eine Tatsache, Inklusion ist eine Wahl", wobei einige eine Mütze und eine Schutzbrille tragen und andere Banner halten, vor einem Hintergrund aus Gebäuden, Bäumen, Laternen und einem klaren blauen Himmel.

Wiesbaden kämpft am 5. Mai für mehr Barrierefreiheit und Inklusion

Wiesbaden veranstaltet am Dienstag, 5. Mai, den jährlichen Protesttag für Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen. Das Ziel der Aktion: bessere Barrierefreiheit im öffentlichen Nahverkehr, auf Straßen und Gehwegen. Die Organisatoren fordern, dass diese Räume selbstverständlich für alle nutzbar sein müssen – und nicht erst als nachträglicher Einfall.

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Die Kundgebung findet von 15:00 bis 18:00 Uhr in und um das Rathaus statt. Der Eintritt ist für alle Besucherinnen und Besucher kostenlos.

Um 14:45 Uhr eröffnen Studierende der Wiesbadener Musik- und Kunstschule mit einem Flashmob vor dem Rathaus das Programm. Ab 15:00 Uhr beginnt im Großen Saal eine Podiumsdiskussion unter dem Titel "Barrierefreie Mobilität: Verkehr im Fokus". Als Redner wird Andreas Winkel, der Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen in Hessen, einen Impulsvortrag halten.

Von 15:00 bis 18:00 Uhr können Interessierte im Foyer des Rathauses Informationsstände besuchen und eine Kunstausstellung besichtigen. Den Abschluss bildet um 18:00 Uhr im Kulturforum ein Benefizkonzert mit dem Titel "Kinder spielen für Kinder", dessen Erlös an UNICEF geht.

Veranstalter des Aktionstags sind die Landeshauptstadt Wiesbaden gemeinsam mit der Wiesbadener Arbeitsgemeinschaft Inklusion und dem Wiesbadener Fachbeirat. Unterstützt wird die Veranstaltung zudem von Aktion Mensch.

Mit Diskussionen, Aufführungen und Ausstellungen will der Protesttag auf anhaltende Hindernisse in öffentlichen Räumen und im Verkehr aufmerksam machen – und so einen Schritt in Richtung vollständiger Barrierefreiheit gehen. Die Veranstaltung steht allen offen und ist kostenfrei zugänglich.

Quelle