Wiesbaden feiert den ersten bundesweiten Ehrentag mit Bürgerengagement und Gemeinschaftsaktionen
Helga MüllerWiesbaden feiert den ersten bundesweiten Ehrentag mit Bürgerengagement und Gemeinschaftsaktionen
Wiesbaden beteiligt sich am ersten bundesweiten Ehrentag am 23. Mai 2026
Die Landeshauptstadt plant eine zentrale Veranstaltung auf dem Schlossplatz vor dem Rathaus, die um 14 Uhr beginnt. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ruft dazu auf, den Tag als Gelegenheit zu begreifen, sich durch bürgerschaftliches Engagement einzubringen.
Die Initiative möchte zeigen, wie schon kleine Beiträge große Wirkung entfalten können. Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende betonte, dass Teilhabe die Gemeinschaft stärkt und das Fundament des städtischen Zusammenlebens bildet. Ashkan Nekoueian, der Wiesbadener Koordinator für Bürgerengagement, verwies darauf, dass sich das Engagement in der Stadt bereits vielfältig äußert – von Nachbarschaftsprojekten bis hin zu partizipativen Haushaltsentscheidungen.
Wiesbadens eigene Programme wie das Bürgerbudget und die Initiative Nachbarschaften demonstrieren, wie Bürgerinnen und Bürger ihr Umfeld aktiv mitgestalten können. Beim Bürgerbudget entscheiden die Einwohner direkt über die Verwendung öffentlicher Mittel für lokale Vorhaben, während die Nachbarschaftsnetzwerke Menschen für soziale und ökologische Verbesserungen mobilisieren. Beide Ansätze könnten als Vorbild für die Aktivitäten am Ehrentag dienen.
Wer nach Ideen oder Möglichkeiten zur Mitwirkung sucht, findet weitere Informationen unter www.ehrentag.de. Fragen zur Wiesbadener Veranstaltung beantwortet die Stadtverwaltung.
Der Ehrentag wird Menschen und Gruppen aus der gesamten Stadt zusammenbringen. Mit dem Programm auf dem Schlossplatz und dezentralen Aktionen steht der Gemeinschaftsgedanke im Mittelpunkt. Jeder Beitrag – egal wie klein – trägt dazu bei, ein stärker vernetztes und solidarisiertes Wiesbaden zu schaffen.






