29 April 2026, 18:27

Wiesbaden feiert 75 Jahre Europarat mit bewegender Menschenrechts-Ausstellung

Große Gruppe von Menschen sitzt um einen langen Tisch mit Laptops, Mikrofonen, Papieren und anderen Gegenständen während einer Sitzung des Europäischen Rates für Menschenrechte, mit drei Flaggen, zwei Fernsehern und Deckenleuchten im Hintergrund.

Wiesbaden feiert 75 Jahre Europarat mit bewegender Menschenrechts-Ausstellung

Neue Ausstellung in Wiesbaden erkundet Europas langjähriges Engagement für Menschenrechte

Unter dem Titel "Kämpfer für die Menschenrechte" würdigt eine neue Ausstellung in Wiesbaden den 75. Jahrestag des Europarats. Die kostenlose Schau öffnet am Dienstag, dem 5. Mai 2026, im Zukunftswerk des LuisenForums für die Öffentlichkeit.

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Die Ausstellung zeichnet die Entwicklung der Menschenrechte in Europa nach – von den Folgen des Zweiten Weltkriegs bis heute. Im Mittelpunkt stehen Meilensteine wie die Verabschiedung der Europäischen Menschenrechtskonvention und ihr Einfluss auf den Alltag. Besucher haben zudem die Möglichkeit, den vollständigen Wortlaut der Konvention zu lesen.

Der 1949 gegründete Europarat hat eine zentrale Rolle beim Schutz grundlegender Freiheiten gespielt. In den vergangenen Jahrzehnten hat er über 200 Abkommen zu Themen wie Folterprävention, sozialen Rechten und technologischen Standards verabschiedet. Die Ausstellung lädt dazu ein, darüber nachzudenken, wer diese Werte heute vertritt.

Die Veranstaltung ist Teil einer breiteren Debatte und steht in Verbindung mit dem Projekt "Europäisches Archiv der Stimmen" im Stadtmuseum am Marktplatz. Gemeinsam regen sie dazu an, über die Beständigkeit der europäischen Grundwerte und die Menschen, die sie verteidigen, zu diskutieren.

Die Schau bietet die Gelegenheit, sich mit dem Erbe der Menschenrechte in Europa und den aktuellen Herausforderungen auseinanderzusetzen. Sie ist im Zukunftswerk zu sehen, der Eintritt ist frei. Die Veranstalter hoffen, dass sie Gespräche über die Zukunft der Grundfreiheiten auf dem Kontinent anstoßen wird.

Quelle