Wie Johannes Schreiters Stiftung Langens Kultur seit 25 Jahren prägt
Brunhilde JesselWie Johannes Schreiters Stiftung Langens Kultur seit 25 Jahren prägt
25 Jahre Johannes-Schreiter-Stiftung in Langen
Teaser: Seit einem Vierteljahrhundert prägt die Johannes-Schreiter-Stiftung die kulturelle Identität Langens. Ihr 25-jähriges Jubiläum wurde nun mit einer feierlichen Veranstaltung begangen.
Veröffentlichungsdatum: 6. November 2025, 18:48 Uhr
Schlagwörter: Kreis Offenbach, Kultur, Nachrichten, Unterhaltung, Popkultur
Artikel: Die Johannes-Schreiter-Stiftung blickt auf 25 Jahre zurück, in denen sie das kulturelle Gesicht Langens entscheidend mitgeprägt hat. 2000 vom renommierten Glaskünstler Johannes Schreiter gegründet, hat sich die Einrichtung zu einem festen Bestandteil der städtischen Identität entwickelt. Ihr Einfluss reicht längst über die Region hinaus und verbindet Kunst, Wissenschaft und bürgerliches Engagement.
Schreiter stiftete einen Großteil seines Privatvermögens in die Stiftung ein. Seine Vision verband sein künstlerisches Erbe mit der Gemeinschaft und sicherte so die Zugänglichkeit und Erforschung seines Werks. Zu den Aufgaben der Stiftung gehört auch die Bewahrung seiner Werke durch Publikationen und einen Dokumentarfilm.
Weltweit zieren Schreiters Glasarbeiten über 200 Gebäude – vom Frankfurter Dom bis zum Ulmer Münster. In Langen selbst sind seine Werke an zentralen Orten zu sehen, etwa auf dem städtischen Friedhof, im Foyer der Stadtwerke oder in der Kirche St. Albertus Magnus. So sind seine Kunstwerke fest in den Alltag der Bürgerinnen und Bürger eingebettet.
Ein besonderer Meilenstein war 2009 die gemeinsame Initiative von Stiftung, Stadt und Künstler zur Schaffung der Sammlung Glas/Werke/Langen in der Neuen Stadthalle. Die dortige Dauerausstellung entwickelte sich zu einem kulturellen Anziehungspunkt. Auch das 25-jährige Jubiläum der Stiftung wurde kürzlich an diesem Ort gefeiert – ein Zeichen für ihre anhaltende Strahlkraft.
Bürgermeister Jan Werner würdigte die Stiftung als "einzigartige Verbindung von Kunst, wissenschaftlicher Forschung und öffentlicher Teilhabe". Sie stehe exemplarisch dafür, wie kreatives Schaffen eine Kommune bereichern und gleichzeitig globale Ausstrahlung entfalten könne.
Das 25-jährige Wirken der Stiftung spiegelt Schreiters Engagement für künstlerische Exzellenz und gesellschaftliche Einbindung wider. Aktuelle Projekte sorgen dafür, dass seine Glasarbeiten lebendiger Teil des Langener Erbes bleiben. Die Zusammenarbeit zwischen Künstler, Stadt und Wissenschaftlern bleibt dabei ein Motor für die kulturelle Entwicklung der Region.