Verlassener Industriekomplex wird zum Wohnviertel mit 1.200 Mietwohnungen
Klaas LübsBetonskelette am Kaiserlei-Roundabout verschwinden - Verlassener Industriekomplex wird zum Wohnviertel mit 1.200 Mietwohnungen
Ein seit langem verlassener Industriekomplex in der Nähe Frankfurts soll bald zu einem großen Wohngebiet werden. Die Betonskelette am Kaiserlei-Kreisel, zwischen Frankfurt und Offenbach, werden abgerissen, um Platz für neuen Wohnraum zu schaffen. Die ABG Frankfurt Holding hat die Türme von der Adler Group erworben und plant den Bau von rund 1.200 Mietwohnungen. Das Gelände stand jahrzehntelang leer und wechselte im Laufe der Zeit mehrmals den Besitzer. Ursprünglich gehörte es zur Siemens-Tochter Kraftwerk Union (KWU), später wurden die Türme an die Adler Group verkauft. Weder ABG noch Adler haben den Kaufpreis bekannt gegeben. Die Abrissarbeiten sollen im Frühjahr 2026 beginnen. Die ABG, geleitet von Geschäftsführer Frank Junker, wird über 500 Millionen Euro in das 1,3 Millionen Quadratmeter große Projekt investieren. Der Offenbacher Stadtrat hat die Pläne für das neue Viertel bereits genehmigt. Die ersten Mieter sollen 2029 einziehen können. Junker, der bereits Großprojekte wie die Entwicklung des Römerhofs verantwortet hat, wird die Umwandlung des Gebiets in ein modernes Wohnquartier leiten. Aus dem heruntergekommenen Industrieareal entsteht so ein Wohnviertel mit 1.200 Wohnungen. Nach dem Abriss 2026 beginnen die Bauarbeiten, die Fertigstellung ist für 2029 geplant. Das Vorhaben zählt zu den größten Wohnungsbauinvestitionen in der Region Frankfurt/Rhein-Main der letzten Jahre.