TTC Langenselbold rettet die Frauen-Bundesliga vor dem Schrumpfen auf sechs Teams
Klaas LübsTTC Langenselbold rettet die Frauen-Bundesliga vor dem Schrumpfen auf sechs Teams
Die Frauen-Bundesliga im Tischtennis bleibt in der kommenden Saison mit sieben Mannschaften intakt, nachdem der TTC Langenselbold eingesprungen ist, um den Platz des TSV Langstadt in der 1. Bundesliga einzunehmen. Damit wird verhindert, dass die Liga auf nur noch sechs Vereine schrumpft – eine Folge des Rückzugs von Langstadt. Die Verantwortlichen billigten den Wechsel im Rahmen einer Sondergenehmigung des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB).
Der Ausstieg des TSV Langstadt hatte zunächst die Gefahr geborgen, dass die Bundesliga von sieben auf sechs Teams reduziert würde. Doch der DTTB erteilte dem TTC Langenselbold die Erlaubnis, die Ligalizenz von Langstadt in der 1. Bundesliga zu übernehmen. Ausschlaggebend für die Entscheidung waren Langenselbolds sportliches Potenzial, die organisatorische Stärke sowie die finanzielle Stabilität des Vereins.
Die Frauenmannschaft des TTC Langenselbold war bisher in der zehntklassigen Bezirksklasse aktiv und hatte das Ziel, in die Regionalliga aufzusteigen. Nun erfolgt der direkte Sprung in die höchste Spielklasse der 1. Bundesliga. Mindestens zwei Spielerinnen aus dem aktuellen Kader von Langstadt werden in der kommenden Saison für den Neuaufsteiger in der 1. Bundesliga auflaufen.
Durch die Zustimmung des DTTB bleibt die Bundesliga bei sieben Teams. Ohne das Engagement Langenselbolds hätte die Liga erstmals seit Jahren eine Verringerung der Teilnehmerzahl in der 1. Bundesliga hinnehmen müssen.
Der rasante Aufstieg des TTC Langenselbold von der Bezirksklasse in die 1. Bundesliga markiert einen bedeutenden Wandel für den Verein. Die Übernahme der Lizenz von Langstadt sichert der Liga die Stabilität mit sieben Mannschaften in der 1. Bundesliga. Die neue Saison kann somit ohne Reduzierung der teilnehmenden Vereine in der 1. Bundesliga starten.