Tragischer Drogentod von Darci Hagan erschüttert Familie und löst Hasswelle aus
Helga MüllerTragischer Drogentod von Darci Hagan erschüttert Familie und löst Hasswelle aus
Darci Hagan, die 19-jährige Schwester des Reality-TV-Stars Holly Hagan, starb im Oktober 2025, nachdem sie in einem Nachtclub in Manchester kristallines MDMA eingenommen hatte. Die Tragödie hat ihre Familie in tiefer Trauer zurückgelassen, während Holly weiterhin mit online Hass konfrontiert wird – vor allem wegen ihrer Aktivitäten in den sozialen Medien.
Darci hatte eine Veranstaltung im Warehouse Project besucht, einem Club, der für seine von Drogen geprägte Atmosphäre bekannt ist. Dort mischte sie das kristalline MDMA in ihr Getränk, bevor sie mehrere Herzstillstände erlitt. Normalerweise war sie vorsichtig und nahm bei solchen Anlässen nur ein Viertel einer Pille – doch diesmal endete es tödlich.
Holly hat seitdem offen über ihre Trauer gesprochen. Sie bereut, nicht mit ihrer Schwester über deren Drogenkonsum gesprochen zu haben, bevor es zu dem Vorfall kam. Sechs Monate später hat sie noch immer keine professionelle psychologische Betreuung in Anspruch genommen. Stattdessen glaubt sie, dass Darcis Geist ihr nah bleibt – sogar durch eine spirituelle Mittlerin kommuniziere sie mit ihr.
Trotz des Schmerzes fühlte sich Holly unter Druck gesetzt, weiter als Influencerin zu arbeiten. Sie musste ihre Eltern finanziell unterstützen, doch gleichzeitig wurde sie von Internet-Trollen mit grausamen Kommentaren überhäuft, weil sie nach dem Verlust weiter online präsent war.
MDMA, umgangssprachlich auch als "Molly" oder "Ecstasy" bekannt, ist eine beliebte Partydroge mit potenziell tödlichen Risiken. Darcis Tod hat diese Gefahren erneut ins Bewusstsein gerückt.
Die Tragödie zwingt Holly, ihre Trauer zu bewältigen, während sie gleichzeitig der öffentlichen Kritik standhalten muss. Ohne therapeutische Hilfe stützt sie sich auf persönliche Überzeugungen, um damit zurechtzukommen. Der Vorfall dient einmal mehr als drastische Warnung vor den Gefahren des Freizeit-Drogenkonsums.






