Stadt setzt auf Mobilitätsausbau: 'Umfassendes Schienenverkehrsplan 2035+' beschlossen
Helga MüllerStadt setzt auf Mobilitätsausbau: 'Umfassendes Schienenverkehrsplan 2035+' beschlossen
Frankfurt setzt auf Ausbau der Mobilität: „Gesamtverkehrsplan Schiene 2035+“ beschlossen
Teaser: Frankfurt stärkt seinen Schienenverkehr mit dem „GVP Schiene 2035+“. Der Plan legt Ausbauvorhaben und die künftige Entwicklung des öffentlichen Nahverkehrs fest.
22. Dezember 2025, 10:15 Uhr MEZ
Frankfurt hat den Gesamtverkehrsplan (GVP) Schiene 2035 verabschiedet, um sein öffentliches Verkehrssystem zukunftsfähig auszubauen. Die Strategie soll die wachsende Nachfrage bedienen, während die Stadtbevölkerung weiter ansteigt. Behörden bewerten den Plan als entscheidenden Schritt hin zu einer nachhaltigen urbanen Mobilität.
Grundlage des Plans ist eine detaillierte Prüfung von 56 möglichen Schienenprojekten. Nach intensiver Analyse wurden 23 Prioritätsmaßnahmen ausgewählt, die das Potenzial haben, die Mobilität in der gesamten Stadt zu verbessern. Fachleute des Amtes für Straßenbau und Entwicklung, der Intraplan Consult GmbH sowie des Ingenieurbüros Schüßler-Plan erarbeiteten die Vorschläge gemeinsam mit den Verkehrsbehörden.
Die empfohlenen Projekte haben gute Aussichten, im Rahmen des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (GVFG) gefördert zu werden. Zwar ist der genaue Zeitplan für die einzelnen Vorhaben noch unklar, doch setzt die Stadt gleichzeitig auf die Bewältigung des wachsenden Luftverkehrs und die Optimierung des Straßennetzes.
Als nächstes werden der Verkehrsausschuss und der Stadtrat den GVP Schiene-Plan im Januar beraten. Bei einer Zustimmung folgen Machbarkeitsstudien, die klären sollen, wie und wann die Ausbaumaßnahmen umgesetzt werden.
Der GVP Schiene-Plan unterstreicht Frankfurts Engagement für den öffentlichen Nahverkehr als zentrales Element seiner Mobilitätsstrategie. Durch den Ausbau der Schieneninfrastruktur will die Stadt den ÖPNV auch in den kommenden Jahrzehnten zuverlässig und zugänglich halten. Vertreter der Stadt begrüßen die Initiative als notwendige Antwort auf künftige Herausforderungen.