19 December 2025, 14:29

Stadt Mühlheim erweitert Jugendförderung mit Streetwork-Angebot

Schüler in Uniformen stehen auf einem Weg und halten Papiere, mit einem Mädchen, das in ein Mikrofon spricht; dahinter ist eine Umzäunung mit einem Schopf, der mit Luftballons geschmückt ist.

Stadt Mühlheim erweitert Jugendförderung mit Streetwork-Angebot

Stadt Mühlheim am Main erweitert Jugendförderung mit aufsuchender Streetwork

Teaser: Die Stadt Mühlheim am Main stärkt ihre Jugendförderung durch den Ausbau der aufsuchenden mobilen Jugendsozialarbeit. Ziel ist es, Kontakt zu jungen Menschen aufzubauen, die bisher schwer erreichbar sind.

Veröffentlichungsdatum: 18. Dezember 2025, 15:32 Uhr

Mühlheim am Main erweitert sein Jugendangebot mit einem neuen mobilen Streetwork-Programm. Die Initiative richtet sich gezielt an junge Menschen, die selten oder gar nicht mit klassischen Vereinen oder Unterstützungssystemen in Berührung kommen. Bürgermeister Dr. Alexander Krey bezeichnete den Schritt als „wichtige Ergänzung für die Stadtverwaltung und einen entscheidenden Fortschritt für die lokale Jugendarbeit“.

Das Programm bietet individuelle Beratung, unterstützt junge Menschen dabei, sich in die Kommunalpolitik einzubringen, und vermittelt sie an Hilfsangebote. Zudem sind gemeinsame Projekte geplant, und es wird bei Konflikten vermittelt – alles auf freiwilliger und anonymer Basis. Im Fokus stehen dabei Jugendliche, die bisher kaum oder keinen Zugang zu bestehenden Jugendförderangeboten hatten.

Die Stadt hat die Trägerschaft für den Dienst übernommen, der zuvor vom gemeinnützigen Verein Zugpferd e.V. betrieben wurde. Seit dem 15. Oktober 2025 leitet die zuständige Koordinatorin Irini Chilas die Initiative. Ihre Aufgabe besteht darin, Vertrauen aufzubauen und sicherzustellen, dass junge Menschen die Unterstützung erhalten, die sie benötigen.

Der neue mobile Streetwork-Dienst ist nun fest in der städtischen Verwaltung von Mühlheim am Main verankert. Er konzentriert sich auf Jugendliche, die von herkömmlichen Jugendangeboten oft übersehen werden. Die Stadt erhofft sich durch das Programm eine Stärkung des Gemeinschaftsgefühls und einen besseren Zugang zu Hilfsangeboten für benachteiligte Gruppen.