SPD-Politiker Carsten Träge stirbt überraschend mit 52 Jahren
Carsten Träge, ein 52-jähriger SPD-Politiker und Mitglied des Deutschen Bundestags, ist unerwartet verstorben. Er erlag am 21. März 2026 den Folgen eines Zusammenbruchs während eines Skiurlaubs in Österreich. Die Nachricht löste in ganz Deutschland Bestürzung und Würdigungen von Kollegen sowie Amtsträgern aus.
Träge war seit mehr als zwei Jahrzehnten in der Politik aktiv. Seine Laufbahn begann in der Kommunalpolitik: Von 2002 an saß er im Stadtrat von Fürth, bis er 2013 in den Bundestag gewählt wurde. Bereits 2014 übernahm er Führungsaufgaben innerhalb der SPD, zunächst als Vorsitzender des Bezirks Mittelfranken, später dann ab 2023 als einer der beiden Vorsitzenden der bayerischen SPD-Landesgruppe im Parlament.
2018 wurde er zum umweltpolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion berufen. Seine Arbeit in diesem Bereich führte schließlich dazu, dass er im Mai 2025 zum Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesumweltministerium ernannt wurde. Träge verstarb während eines Skiausflugs in Österreich und wurde kurz nach seiner Ankunft im Universitätsklinikum Innsbruck für tot erklärt.
Nach Bekanntwerden des Todesfalls ordnete Bundestagspräsidentin Julia Klöckner an, die Flaggen an den Parlamentsgebäuden auf Halbmast zu setzen. Ein öffentlicher Trauergottesdienst findet am 10. April um 15:00 Uhr in der Michaeliskirche in Fürth statt, wo Träge im Stadtteil Oberfürberg lebte. Er hinterlässt seine Ehefrau und zwei Töchter.
Sein Tod hinterlässt eine Lücke in der Kommunal- wie Bundespolitik. Durch seine langjährige Tätigkeit in der SPD und seine jüngste Regierungsposition galt er als prägende Figur der Umweltpolitik. Der Trauergottesdienst bietet Kollegen, Bürgern und Angehörigen die Möglichkeit, Abschied zu nehmen.






