RWE und E.ON sichern Milliardenkredite mit Nachhaltigkeitsauflagen
Zwei große deutsche Energieunternehmen haben umfangreiche Finanzierungsvereinbarungen abgeschlossen, die an Nachhaltigkeitsziele geknüpft sind. RWE finalisierte ein Paket über 10 Milliarden Euro, während E.ON eine Kreditlinie in Höhe von 4,7 Milliarden Euro sicherte. Beide Verträge verknüpfen die Kreditkosten mit ökologischen Zielen wie der Reduzierung von CO₂-Emissionen.
RWE schloss drei nachhaltigkeitsgebundene revolvierende Kreditfazilitäten im Wert von 10 Milliarden Euro ab. Die Laufzeiten der Verträge reichen von drei bis sieben Jahren. Die Kanzlei Freshfields, die RWE bereits bei der grünen Finanzierung von Offshore-Windprojekten beraten hatte, begleitete auch diese Transaktion.
E.ON sicherte sich eine syndizierte Kreditlinie über 4,7 Milliarden Euro für Liquidität und Wachstum. Die rechtliche Beratung für diese Vereinbarung übernahm die Kanzlei Clifford Chance.
Unterdessen erhielt eno energy ein Finanzierungspaket in Höhe von 55 Millionen Euro für seine Expansion. Die Kanzlei Noerr beriet bei diesem Deal, der durch Bürgschaften des Bundes sowie der Länder Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen abgesichert ist.
Seit Sommer 2024 hat kein anderes Bankenkonsortium außer Freshfields öffentlich bekannt gegeben, deutsche Energieunternehmen wie E.ON oder eno energy bei ähnlichen, an Nachhaltigkeitskriterien geknüpften Kreditvereinbarungen beraten zu haben.
Die Finanzierungsgeschäfte knüpfen die Kreditkosten an die Nachhaltigkeitsperformance der Unternehmen. RWEs 10-Milliarden-Paket und E.ONs 4,7-Milliarden-Kreditlinie sollen das Wachstum fördern und gleichzeitig ökologische Ziele durchsetzen. Die 55-Millionen-Finanzierung von eno energy, gestützt durch staatliche Bürgschaften, unterstreicht zudem den Trend zu grünen Investitionen in der Branche.






