14 March 2026, 12:24

Rödermark diskutiert Lärm und Sicherheit an der L3097 – Bürger fordern schnelle Lösungen

Eine Straße mit Fahrzeugen und Text auf einer Präsentationsfolie.

Rödermark diskutiert Lärm und Sicherheit an der L3097 – Bürger fordern schnelle Lösungen

Öffentliche Versammlung in Rödermark: Anwohner diskutieren Verkehrssorgen an der Landesstraße L3097

Rund 40 Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung zu einer öffentlichen Versammlung in Rödermark, um über die anhaltenden Verkehrsprobleme entlang der Landesstraße L3097 zu sprechen. An der Veranstaltung nahmen Bürgermeister Jörg Rotter, Erste Stadträtin Andrea Schulner, Verkehrsexperten sowie Vertreter der örtlichen Polizei teil. Im Mittelpunkt standen dabei Lärmminderung und die Verbesserung der Verkehrssicherheit.

Die Stadt hat bereits Tempo-30-Zonen in Teilen von Ober-Roden und Urberach eingeführt, darunter in der Hauptstraße von Ober-Roden sowie in der Robert-Bloch-Straße. Weitere Maßnahmen verzögern sich jedoch, da sie der Genehmigung durch übergeordnete Behörden bedürfen. Die Anwohner forderten die Verantwortlichen auf, alle vorhandenen Spielräume zu nutzen, um die langsameren Geschwindigkeitsbereiche wo immer möglich auszuweiten.

Kritik gab es vor allem wegen des schlechten Zustands der L3097: Risse und Schlaglöcher verstärkten den Lärm und die Vibrationen für die angrenzenden Häuser. Zwar war ein Kreisverkehr an der Kipferl-Kreuzung im Gespräch, doch das Projekt scheiterte vorerst an budgetären Grenzen.

Um den Schwerlastverkehr einzudämmen, soll ab Anfang 2025 ein Durchfahrtsverbot für Lkw auf bestimmten Straßen in Rödermark in Kraft treten. Zudem läuft derzeit eine Studie zu möglichen verkehrsberuhigenden Maßnahmen für die Frankfurter Straße, deren vorläufige Ergebnisse bis Ende 2024 erwartet werden. Seit 2020 arbeitet die Stadt in Runden Tischen, Arbeitsgruppen und in Abstimmung mit regionalen Gremien an diesen Themen.

Die Versammlung zeigte sowohl Fortschritte als auch Herausforderungen bei der Bewältigung von Verkehrslärm und Straßenbedingungen auf. Mit den geplanten Lkw-Beschränkungen und laufenden Untersuchungen werden weitere Schritte von der Verfügbarkeit von Mitteln und behördlichen Genehmigungen abhängen. Die Stadt bleibt entschlossen, die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger mit den vorhandenen Möglichkeiten anzugehen.

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