Point Alpha gedenkt 35 Jahre deutsche Einheit mit bewegenden Geschichten und Helikopterflügen
Point Alpha gedenkt 35 Jahre deutsche Einheit mit bewegenden Geschichten und Helikopterflügen
Rund 500 Menschen versammelten sich an der Gedenkstätte Point Alpha, um den 35. Jahrestag der deutschen Wiedervereinigung zu begehen. Die Veranstaltung umfasste Reden, Helikopterrundflüge über das ehemalige Grenzgebiet sowie Reflexionen über die Folgen der Teilung. Die Organisatoren betonten, wie wichtig es sei, diesen historischen Meilenstein im Gedächtnis zu behalten.
Die jährliche Gedenkfeier fand am 3. Oktober statt – dem Tag, an dem der Einigungsvertrag 1990 in Kraft trat. Das diesjährige Motto stand unter dem Zeichen von Grenzen, sowohl gesellschaftlichen als auch persönlichen, und wurde in einer Predigt von Dr. Thorsten Waap, Dekan des Evangelischen Kirchenkreises Fulda, vertieft.
Dr. Waap sprach darüber, wie Grenzen Struktur, Tradition und ein Gefühl der Zugehörigkeit vermitteln können. In einer von sozialen Medien geprägten Zeit, so sein Argument, spielten klare Grenzen nach wie vor eine zentrale Rolle. Seine Ausführungen bezogen sich auf Ideen aus Julian Cribbs Buch "Um unserer Sicherheit willen?" (Originaltitel: "For Our Own Safety?"), das das Spannungsfeld zwischen Sicherheit und Freiheit untersucht.
Pastor Dr. Jürgen Kempf vom Dekanat Hünfeld-Geisa eröffnete den Gottesdienst mit dem Appell, auf Gottes Führung und Versöhnung zu vertrauen. Er erinnerte die Anwesenden daran, dass der Glaube helfen könne, sowohl persönliche als auch nationale Herausforderungen zu bewältigen. Zeitzeugen berichteten unterdessen von erschütternden Erlebnissen – von Zwangsumsiedlungen und dem Schicksal "geräumter Höfe" im ehemaligen Sperrgebiet der Grenze. Besucher hatten die Möglichkeit, die Landschaft aus der Vogelperspektive zu erleben: Helikopterflüge über die alte Trennlinie veranschaulichten, wie die Grenze einst Gemeinden teilte und die Region prägte.
Benedikt Stock, Geschäftsführer der Stiftung Point Alpha, dankte Ehrenamtlichen und Spendern für ihre kontinuierliche Unterstützung. Die deutsche Einheit sei ein hart erkämpfter Erfolg, der niemals als selbstverständlich betrachtet werden dürfe, betonte er. Der Stiftungsrat von Point Alpha unterstrich die Bedeutung der Gedenkstätte als Mahnmal für ein schmerzhaftes, aber prägendes Kapitel der deutschen Geschichte. Gleichzeitig warnten die Verantwortlichen davor, die Leiden derer zu vergessen, die die Teilung am eigenen Leib erfahren mussten. Eine während der Veranstaltung durchgeführte Kollekte kam "Kirche in Not" zugute, einer Organisation, die weltweit verfolgte Christen unterstützt.
Die Jubiläumsveranstaltung verband Erinnerung mit einer Auseinandersetzung über die Bedeutung von Grenzen in der heutigen Zeit. Die Spendenerlöse fließen in die humanitäre Arbeit von "Kirche in Not" ein. Die jährliche Begegnung in Point Alpha sorgt dafür, dass die Lehren aus der Wiedervereinigung – und die Schicksale der Betroffenen – im gesellschaftlichen Diskurs präsent bleiben.
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