29 June 2026, 08:19

Ostfalia Hochschule revolutioniert Notfallausbildung mit flexiblen Modulen für Einsatzkräfte

Forschungsprojekt: Ostfalia entwickelt Weiterbildung für Rettungskräfte

Ostfalia Hochschule revolutioniert Notfallausbildung mit flexiblen Modulen für Einsatzkräfte

Die Fakultät für Gesundheit der Ostfalia Hochschule startet ein neues Forschungsprojekt zur Erweiterung der beruflichen Weiterbildung in der Notfallversorgung. Die Initiative mit dem Titel „HLF R/NK tW – Offene Hochschule für Leitstellen, Feuerwehr und Rettungsdienst“ wird flexible Bildungsprogramme für Einsatzkräfte in der Katastrophenbewältigung und Notfallmedizin entwickeln.

Das Projekt läuft vom 1. Juni 2026 bis zum 31. Dezember 2028. Ziel ist die Schaffung eines modularen, fächerübergreifenden Ausbildungssystems für Einsatzkräfte aus Leitstellen, Feuerwehren und Rettungsdiensten. Sechs Module werden erarbeitet, darunter „Pädiatrische Notfälle im Rettungsdienst“ und „Einsatzführung bei Großschadenslagen“.

Gefördert wird das Vorhaben im Rahmen des Programms „Hochschulen öffnen“ der NBank, unterstützt durch den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) und das Land Niedersachsen. Federführend sind die Wissenschaftlerinnen Professorin Dr. Ilka Benner, Professorin Dr. Melanie Lietz und Professorin Dr. Sandra Tschupke. Praxispartner sind unter anderem das Ausbildungszentrum Notfall- und Intensivmedizin, die Interdisziplinäre Task Force für Notfall- und Katastrophenmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover sowie die Feuer- und Katastrophenschutzabteilung der Stadt Wolfsburg.

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Das Programm soll den Übergang von der Berufspraxis in die Hochschulbildung erleichtern. Zudem werden Teile der Ausbildung in Pilotprojekten erprobt, um ihre Wirksamkeit unter realen Bedingungen zu testen.

Das Projekt schafft neue Weiterbildungsmöglichkeiten für Einsatzkräfte und zielt darauf ab, Kompetenzen im Katastrophenmanagement und in der Notfallversorgung durch strukturierte, zugängliche Schulungen zu verbessern. Die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Praxispartnern soll die Notfallkapazitäten in der Region stärken.

Quelle