Infrastrukturoffensive in Ostdeutschland: Neue Elbbrücke und A14-Ausbau starten
Brunhilde JesselInfrastrukturoffensive in Ostdeutschland: Neue Elbbrücke und A14-Ausbau starten
In Ostdeutschland läuft derzeit eine große Infrastrukturoffensive. Die Bundesregierung hat die Finanzierung einer neuen Elbbrücke angekündigt, während wichtige Abschnitte des Ausbaus der Autobahn A14 bereits fertiggestellt wurden oder demnächst in Bau gehen.
Ein symbolischer Spatenstich markierte kürzlich den Baubeginn der neuen Elbbrücke bei Wittenberge. Die Konstruktion wird sich über 1.109 Meter durch das Elbtal spannen und zwischen den Geländern eine Breite von 13,8 Metern aufweisen. Die Bundesregierung stellt für den Bau rund 120 Millionen Euro bereit.
Auch beim Ausbau der A14 gibt es Fortschritte: Ein 6,8 Kilometer langer Abschnitt zwischen Lüderitz und Stendal-Süd ist nun für den Verkehr freigegeben. Dieser Teil gehört zu einer durchgehenden 36 Kilometer langen Autobahnverbindung zwischen Wolmirstedt und Stendal-Süd, die die Anbindung der Altmark-Region verbessert. Von der Eröffnung profitieren sowohl Anwohner als auch lokale Unternehmen.
Zudem haben die Bauarbeiten an einem weiteren A14-Abschnitt zwischen Wittenberge und Karstädt begonnen, wofür rund 316 Millionen Euro investiert werden. Die letzten 18 Kilometer der Verlängerung in Brandenburg sollen in Kürze starten. Darüber hinaus wird noch in diesem Jahr ein Rastplatz mit Parkmöglichkeiten und Toilettenanlagen im Bereich Stendal fertiggestellt.
Ziel des A14-Nordausbaus ist eine durchgehende Autobahnverbindung von Magdeburg bis zur Ostsee.
Die neue Brücke und die Autobahnausbauten werden die Verkehrsanbindung in der gesamten Region deutlich verbessern. Der bereits fertiggestellte A14-Abschnitt bietet Autofahrern bereits jetzt bessere Reiseoptionen. Weitere Abschnitte befinden sich im Bau, und zusätzliche Einrichtungen wie der Rastplatz stehen kurz vor der Vollendung.
