Ørsted trotz Milliardenverlust: Windkraft-Ausbau bleibt auf Kurs – doch Skepsis wächst
Ørsted trotz Milliardenverlust: Windkraft-Ausbau bleibt auf Kurs – doch Skepsis wächst
Dänischer Energiekonzern Ørsted kämpft mit finanziellen Schwierigkeiten – doch die Ausbaupläne für Windkraft bleiben
Der dänische Energiekonzern Ørsted hat in diesem Jahr mit finanziellen Problemen zu kämpfen: Im letzten Quartal verbuchte das Unternehmen einen Verlust von 1,7 Milliarden dänischen Kronen (rund 230 Millionen Euro). Trotz des Rückschlags hält das Unternehmen an seinen Plänen fest, die Windparkprojekte auszubauen – darunter ein neues Vorhaben in der hessischen Region Jossgrund. Doch Investoren und Anwohner beobachten die Entwicklung mit wachsender Skepsis, während Zweifel an der Stabilität des Konzerns laut werden.
Wie aus dem jüngsten Finanzbericht hervorgeht, verzeichnete Ørsted innerhalb eines einzigen Quartals ein beträchtliches Defizit, was bei Aktionären für Unruhe sorgt. Seit Januar ist der Aktienkurs des Unternehmens um 31,6 Prozent eingebrochen, auch wenn sich zuletzt eine leichte Erholung abzeichnete. Analystenhäuser wie Bernstein, Citi und HSBC stellen die finanzielle Gesundheit des Konzerns infrage – trotz versichernder Worte Ørsteds, man sei auf solidem Kurs.
Projektleiter Christoph Markl-Meider wies Befürchtungen zurück, das Unternehmen stehe vor tiefergehenden finanziellen Problemen, und führte das Defizit auf einmalige Faktoren zurück. Auch Gerüchte über eine Kapitalerhöhung dämpfte er: Diese diene ausschließlich dazu, die Stabilität bis 2027 zu sichern. Gleichzeitig meldete Ørsted für die ersten neun Monate des Jahres ein operatives Ergebnis von 2,28 Milliarden Euro – fast auf Vorjahresniveau. In der hessischen Region Jossgrund bei Bad Orb treibt der Konzern unterdessen den Bau eines neuen Windparks voran. Doch Anwohner zeigen sich skeptisch und verweisen auf Bedenken hinsichtlich der finanziellen Standfestigkeit des Unternehmens.
Mit einer Beteiligung von 50 Prozent fungiert der dänische Staat als wichtiger Rückhalt für Ørsted und sorgt dafür, dass die Geschäfte trotz Marktschwankungen unberührt bleiben. Trotz der Herausforderungen betont das Unternehmen, die Wachstumspläne lägen weiterhin im Plan. Ørsted baut sein Portfolio an erneuerbaren Energien weiter aus – auch wenn die kritischen Blicke von Investoren und lokalen Gemeinschaften anhalten.
Die Quartalsverluste und der gesunkene Aktienkurs haben die Prüfung durch Analysten und den Widerstand vor Ort weiter verschärft. Doch mit staatlicher Absicherung und einem nahezu stabilen operativen Ergebnis gibt sich der Konzern überzeugt, dass die Expansion gesichert ist. Die kommenden Monate werden zeigen, ob das Vertrauen der Investoren zurückkehrt – oder die Sorgen weiter wachsen.
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