Offenbach protestiert am Sonntag gegen Rechtsextremismus und für Weltoffenheit
Brunhilde JesselOffenbach protestiert am Sonntag gegen Rechtsextremismus und für Weltoffenheit
Kundgebung unter dem Motto "Protest gegen Rechts – Keinen Zentimeter den Faschisten" findet am Sonntag in Offenbach statt
Am kommenden Sonntag, dem 21. Januar, wird in Offenbach eine Demonstration mit dem Titel "Protest gegen Rechts – Keinen Zentimeter den Faschisten" stattfinden. Die von einem Bündnis lokaler Gruppen organisierte Veranstaltung richtet sich gegen rechtsextreme Ideologien und setzt sich für ein weltoffenes und inklusives Offenbach ein. Erst kürzlich hatten sich auch Vertreter der Stadtverwaltung in Stellungnahmen deutlich gegen Rassismus und Diskriminierung ausgesprochen.
Die Kundgebung beginnt um 11 Uhr am Willy-Brandt-Platz auf der Nordseite des Rathauses. Von dort aus wird der Demonstrationszug über die Berliner Straße in Richtung Kaiserstraße ziehen, anschließend gegen die Einbahnstraßenregelung die Geleitsstraße entlanglaufen. Die Route führt weiter mit einem Linksbogen auf den Marktplatz, bevor es über die Bieberer Straße zum Abschlussort, dem Wilhelmsplatz, geht.
Zwölf verschiedene Vereine, Initiativen und Gruppen haben sich offiziell als Veranstalter angemeldet. Ihr breites Bündnis unterstreicht die starke lokale Unterstützung für die Anliegen des Protests. Bis zum geplanten Ende um 14 Uhr werden etwa 50 Teilnehmer erwartet.
Die Offenbacher Stadtspitze steht hinter den Forderungen der Demonstration. Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke, die Beigeordnete Sabine Groß, Stadtkämmerer Martin Wilhelm und Stadtrat Paul-Gerhard Weiß betonten in einer gemeinsamen Erklärung, dass Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung in Offenbach keinen Platz hätten. Ihre Haltung deckt sich mit den Zielen der Kundgebung, die auf Toleranzförderung und die Abwehr extremistischer Tendenzen abzielt.
Wegen der Demonstration kann es zwischen 11 und 14 Uhr zu vorübergehenden Behinderungen in der Offenbacher Innenstadt kommen. Anwohner und Besucher sollten mögliche Verzögerungen entlang der Marschroute einkalkulieren. Die Veranstaltung steht für das anhaltende Engagement lokaler Gruppen und der Stadtverwaltung, rechtsextremen Einfluss in der Gemeinschaft entgegenzutreten.






