29 April 2026, 06:33

Offenbach öffnet alle Türen für Assistenzhunde und setzt Zeichen für Inklusion

Ein 'Keine Hunde erlaubt'-Schild mit einer Hundewelpen-Illustration an der Seite eines Gebäudes angebracht.

Offenbach öffnet alle Türen für Assistenzhunde und setzt Zeichen für Inklusion

Offenbach erlaubt Assistenzhunde in allen städtischen Gebäuden

Die Stadt Offenbach hat ihre Hausordnung aktualisiert, um Assistenzhunden den Zutritt zu allen kommunalen Einrichtungen zu ermöglichen. Die Maßnahme folgt einer stadtweiten Kampagne zur Verbesserung der Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderungen. Türaufkleber signalisieren nun, dass die Hunde und ihre Halterinnen und Halter willkommen sind.

Anstoß für die Initiative waren Berichte über Fälle, in denen Menschen mit Assistenzhunden den Zutritt zu öffentlichen Orten verweigert wurde. Der Offenbacher Behindertenbeirat setzte sich für eine Änderung ein, die schließlich in der neuen Regelung mündete. Zudem hat sich die Stadt der Kampagne "assistenzhundefreundliche Kommunen" angeschlossen, die vom Verein Pfotenpiloten e.V. und dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales unterstützt wird.

Assistenzhunde begleiten Menschen mit unterschiedlichen Einschränkungen, darunter Mobilitätseinschränkungen, Hörverlust, neurologische Erkrankungen und psychische Belastungen. Um die Öffentlichkeit zu sensibilisieren, werden Informationsmaterialien in öffentlichen Gebäuden gut sichtbar platziert. Diese klären Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Besucher über die Rechte von Assistenzhundeführenden auf.

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Mit dem neuen DogMap-Tool können Nutzer im Voraus prüfen, ob ihr Hund in einer Einrichtung willkommen ist. Bürgermeister Dr. Felix Schwenke begrüßte die Neuerungen als "wichtigen Schritt hin zu gleichberechtigter Teilhabe". Der Stadtrat und die Verwaltung haben die Inklusion von Menschen mit Behinderungen zur Chefsache erklärt.

Die überarbeiteten Regeln und die sichtbaren Hinweise sollen Hürden für Assistenzhundenutzer abbauen. Offenbachs Beteiligung an der bundesweiten Kampagne unterstreicht das Engagement der Stadt für Barrierefreiheit. Die Änderungen stärken die Rechte all jener, die im Alltag auf die Unterstützung dieser Hunde angewiesen sind.

Quelle