03 April 2026, 12:30

NRW stellt 2026 deutlich mehr Rechtsreferendare ein als geplant

Rechtsdokument mit der Überschrift "Vorschläge zur Gründung einer Akademie in George Town, Patowack-River, Maryland" auf altem Papier.

NRW stellt 2026 deutlich mehr Rechtsreferendare ein als geplant

Nordrhein-Westfalen plant für das Jahr 2026 die Einstellung von 1.700 neuen Rechtsreferendaren. Damit steigt die Zahl der Ausbildungsplätze deutlich an und erreicht wieder das Niveau des Jahres 2023. Die Aufstockung folgt auf eine Phase haushaltsbedingter Kürzungen bei den Ausbildungsstellen.

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Die Erhöhung entspricht einem Anstieg von 37 Prozent im Vergleich zum Vorjahreswert. Im Juli 2024 beschlossen die Verantwortlichen, die zuvor gekürzten Mittel für die juristische Ausbildung wieder bereitzustellen. Das Oberlandesgericht Münster bleibt weiterhin die zentrale Vermittlungsstelle für die Verteilung der Referendare auf ihre Einsatzorte.

Im Rahmen ihres Vorbereitungsdienstes müssen angehende Juristen ein dreimonatiges Praktikum in einer öffentlichen Behörde absolvieren. Die Bezirksregierung Münster koordiniert diese Verwaltungsstation. Bei einem jüngsten Treffen wurde die langjährige Zusammenarbeit beider Institutionen bei der Ausbildung von Nachwuchskräften betont.

Durch die Ausweitung ergeben sich für juristische Talente in der Region mehr Chancen. Die Ausbildung folgt dem bewährten Schema, einschließlich der verpflichtenden Praxisphasen im öffentlichen Dienst. Mit der Entscheidung werden frühere Kürzungen rückgängig gemacht, um dem wachsenden Bedarf an juristischer Expertise gerecht zu werden.

Quelle