Neuer Polizeichef Daniel Muth übernimmt Führung in Südosthessen
Daniel Muth übernimmt Leitung des Polizeipräsidiums Südosthessen
Im September 2023 trat Daniel Muth sein Amt als Präsident des Polizeipräsidiums Südosthessen an. Der erfahrene Beamte folgte damit auf Eberhard Möller. Kurz nach seiner Ernennung wurde er von Vertretern der Stadt im Offenbacher Rathaus begrüßt.
Muth, 1974 in Fulda geboren, trat 1996 in den hessischen Polizeidienst ein. Seine Karriere umfasst auch Stationen bei der Bundeswehr, wo er unter anderem in Afghanistan und im Kosovo im Einsatz war. Bevor er die Leitung der südosthessischen Polizei übernahm, arbeitete er als Vizepräsident des Landeskriminalamts (LKA).
Der neue Polizeichef hat sich vor allem durch die Bekämpfung schwerer Kriminalität einen Namen gemacht. So leitete er die Ermittlungen im Fall des rechtsextremen Mordplans gegen den Regierungspräsidenten Walter Lübcke. Seine Expertise erstreckt sich zudem auf organisierte Kriminalität, Terrorismus und Gewaltstraftaten.
Im Rathaus empfingen ihn Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke, Bürgermeisterin Sabine Groß sowie der Ordnungsdezernent Paul-Gerhard Weiß. Im Mittelpunkt der Gespräche stand die kürzliche Schließung zweier Innenstadtwachen. Sowohl Muth als auch Schwenke betonten die Bedeutung einer präventiven und sichtbaren Polizeiarbeit in der Region.
Während des Treffens sicherte Muth eine enge Zusammenarbeit mit den kommunalen Behörden zu. Er versprach, die Mitglieder des Magistrats regelmäßig über polizeiliche Entwicklungen zu informieren. Seine Vertrautheit mit Offenbach und der Region resultiert aus seiner früheren Tätigkeit beim LKA sowie persönlichen Bezügen.
Seit seinem Amtsantritt wurden noch keine konkreten neuen Maßnahmen zur Kriminalprävention bekannt gegeben. Doch Muths Erfahrung in hochkarätigen Ermittlungen und sein Engagement für die lokale Zusammenarbeit prägen seinen Ansatz. Im Fokus stehen weiterhin die öffentliche Sicherheit und eine präsentere Polizei in Offenbach.






