Massenschlägerei bei U19-Spiel in Neu-Isenburg: Polizei ermittelt nach brutalen Angriffen auf Fußballspieler
Helga MüllerMassenschlägerei bei U19-Spiel in Neu-Isenburg: Polizei ermittelt nach brutalen Angriffen auf Fußballspieler
Jugendfußballspiel in Neu-Isenburg endet in Chaos nach massiver Schlägerei
Ein U19-Jugendfußballspiel in Neu-Isenburg ist am Samstagmorgen in tumultartige Szenen ausgeartet, nachdem es zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung gekommen war. Der Schiedsrichter brach die Partie vorzeitig ab, nachdem es zu mehreren tätlichen Angriffen und verbalen Beleidigungen gegen Funktionäre und Jugendfußballspieler gekommen war.
Die Ausschreitungen begannen in der 70. Minute, als ein Spieler der Heimmannschaft mit einem überharten Foul einen Massenhandgemenge auslöste. Daraufhin kam es zu körperlichen Auseinandersetzungen und Beschimpfungen auf dem Platz.
Die Polizei bestätigte später drei Anzeigen wegen Körperverletzung sowie eine wegen Beleidigung. Zu den Opfern zählten der Schiedsrichter, ein Schiedsrichterassistent und ein gegnerischer Jugendfußballspieler. Da eine Beruhigung der Lage nicht möglich war, pfiff der Unparteiische das Spiel vorzeitig ab.
Der Vorfall hat Funktionäre und Jugendfußballspieler gleichermaßen erschüttert. Die Behörden prüfen nun die Vorfälle, um über weitere Konsequenzen zu entscheiden. Die abgesagte Partie unterstreicht die wachsende Gefahr von Eskalationen im Amateurfußball.