Lufthansas neuer Premium-Check-in in Frankfurt sorgt für Ärger bei Vielfliegern
Brunhilde JesselLufthansas neuer Premium-Check-in in Frankfurt sorgt für Ärger bei Vielfliegern
Lufthansa weist Kritik von Vielfliegern an neuem Premium-Check-in in Frankfurt zurück
Teaser: Mit der neuen Premium-Check-in-Zone für First-Class-Passagiere in Frankfurt will Lufthansa seinen Luxus-Service aufwerten. Doch es gibt Kritik von Kunden.
11. Dezember 2025, 15:10 Uhr
Lufthansa hat am Frankfurter Flughafen eine neue Premium-Check-in-Zone für First-Class-Passagiere eröffnet. Die am 28. November 2025 vorgestellte Aufwertung ist Teil einer umfassenden Modernisierungsinitiative. Doch bereits jetzt melden sich verärgerte Vielflieger zu Wort.
Die neue Check-in-Fläche umfasst private Umkleidekabinen, Wartebereiche und Arbeitszonen. Sie ist Teil einer größeren Aktualisierung, zu der auch neue Sitze, verbessertes Bordessen und eine überarbeitete App gehören.
Doch nicht alle Passagiere sind begeistert. Der Senator-Status-Kunde Stefan Jäckel, ein Unternehmensberater, kritisierte das neue Design als 'kalt' und 'unpersönlich' im Vergleich zum alten Bereich. Seine Rückmeldung soll direkt an die Lufthansa-Führung gegangen sein.
Ein weiterer Kritikpunkt ist die Pflicht für Statuskunden, nach dem Check-in die Gepäckaufgabe selbstständig an Automaten zu erledigen. Zwar betont die Airline, dass Mitarbeiter vor Ort helfen, doch manche empfinden das System als umständlich. Zudem gab es Probleme beim Wechsel des Miles-&-More-Kreditkartenprogramms zur Deutschen Bank, was zu Störungen in der Lufthansa-App und der Kreditkarten-App führte.
Unterdessen bleiben in der Berliner Senator Lounge defekte Getränkeautomaten seit Wochen unrepariert – ein weiterer Grund für Unmut unter Stammgästen.
Trotz gemischter Reaktionen seiner treuesten Kunden setzt Lufthansa die Modernisierungspläne fort. Die neue Check-in-Zone ist nun in Betrieb, doch einige Passagiere kämpfen weiterhin mit praktischen Herausforderungen bei der Gepäckaufgabe und den Lounge-Services. Die Airline versichert, dass Servicekräfte bei Bedarf Unterstützung leisten.