23 March 2026, 16:25

Langen knackt die 40.000-Einwohner-Grenze – und wird immer bunter

Detailierte alte Karte von Langerbruch, Deutschland, mit Schneiderläderkirche in der Mitte, zeigt Straßen, Gebäude und Umgebung, einschließlich Text mit Bevölkerung, Sehenswürdigkeiten und Straßeninformationen.

Langen knackt die 40.000-Einwohner-Grenze – und wird immer bunter

Langen in Hessen überschreitet die 40.000-Einwohner-Marke

Die Stadt Langen in Hessen hat einen demografischen Meilenstein erreicht und zählt erstmals über 40.000 Einwohner. Aktuelle Zahlen zeigen ein stetiges Wachstum: Allein im vergangenen Jahr stieg die Einwohnerzahl um 790 Personen. Gleichzeitig verändern sich die Altersstruktur und die kulturelle Vielfalt der Stadt.

Seit dem Jahr 2000 ist die Bevölkerung Langens um 4.697 Menschen gewachsen – ein Plus von 13,2 Prozent. Die jüngsten Daten bestätigen ein jährliches Wachstum von 2 Prozent, wodurch die Gesamtzahl nun die 40.000er-Marke übersteigt. Besonders dynamisch entwickelte sich der nördliche Stadtbezirk mit einem Zuwachs von 5,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Einwohner Langens stammen mittlerweile aus 125 verschiedenen Nationen, was den multikulturellen Charakter der Stadt unterstreicht. Allerdings geht die Zahl der unter Sechsjährigen zum zweiten Mal in Folge zurück. Das Durchschnittsalter liegt bei 43,5 Jahren, wobei 19,5 Prozent der Bevölkerung älter als 65 und 18 Prozent jünger als 18 Jahre sind.

Auch bei den religiösen Gemeinschaften zeigen sich Veränderungen: Sowohl die evangelische als auch die katholische Kirche verzeichnen in den letzten Jahren rückläufige Mitgliederzahlen. Zudem haben derzeit 411 Personen in Langen einen Zweitwohnsitz, was die flexible Bevölkerungsstruktur der Stadt prägt.

Das Bevölkerungswachstum Langens spiegelt seine Attraktivität als Wohnort wider – mit zunehmender Vielfalt und einer sich wandelnden Altersstruktur. Der Rückgang bei Kleinkindern und die abnehmende Kirchenbindung deuten auf übergeordnete demografische Trends hin. Diese Entwicklungen werden voraussichtlich die lokale Planung und die Angebote öffentlicher Dienstleistungen in den kommenden Jahren beeinflussen.

Quelle