Kristina Vogel als „Sportlerin mit Herz“ für ihr Engagement geehrt
Brunhilde JesselKristina Vogel als „Sportlerin mit Herz“ für ihr Engagement geehrt
Kristina Vogel, zweifache Olympiasiegerin im Radsport, wurde beim 43. Deutschen Sportpresseball als 'Sportlerin mit Herz' ausgezeichnet. Der Preis ehrt Athlet:innen, die durch sportliche Erfolge, gesellschaftliches Engagement, Menschlichkeit und Fairness herausragen. Vogel, die seit einem Trainingsunfall querschnittsgelähmt ist, wurde für ihr Engagement in den Bereichen Inklusion und Barrierefreiheit geehrt.
Der Titel 'Sportlerin mit Herz' ging zuvor an bekannte Persönlichkeiten wie Malaika Mihambo, Felix Neureuther und Angelique Kerber. Zu den früheren Preisträger:innen zählen auch die Boxlegenden Vitali und Wladimir Klitschko sowie die Schwimmerin Franziska van Almsick. Vogel erhielt die Auszeichnung bereits 2021 vom Bayerischen Sportpresseverband – eine Anerkennung für ihr langjähriges soziales Engagement.
Seit ihrem Unfall setzt sich Vogel für mehr Respekt und Chancengleichheit von Menschen mit Behinderungen ein. Offene Worte über ihre eigenen Erfahrungen nutzt sie, um über ihre Plattform bessere Barrierefreiheit im Sport und darüber hinaus zu fordern. Bei der Veranstaltung betonte sie erneut ihren Wunsch, als positives Vorbild zu wirken: Sie wolle ihre 'starke Stimme' nutzen, um andere zu inspirieren und Veränderungen voranzutreiben. Die Auszeichnung unterstreicht nicht nur ihre früheren Erfolge auf der Radrennbahn, sondern auch ihr anhaltendes Bemühen um eine inklusivere Gesellschaft. Ihre Arbeit lenkt die Aufmerksamkeit auf die Herausforderungen, vor denen Athlet:innen mit Behinderungen stehen, und auf die Bedeutung fairer Behandlung in allen Lebensbereichen.
Die Ehrung als 'Sportlerin mit Herz' hebt Vogels Einfluss über den Radsport hinaus hervor. Der Preis spiegelt ihr Engagement für Fairness, Inklusion und die Interessenvertretung von Menschen mit Behinderungen wider. Mit ihrem fortwährenden Einsatz strebt sie danach, nachhaltige Verbesserungen dafür zu bewirken, wie die Gesellschaft Menschen mit Behinderungen wahrnimmt und unterstützt.