Kirchen drosseln Heizung: Gottesdienste bei fünf bis zwölf **Grad Celsius**
Kalte Kirchen - Gemeinden setzen auf Decken und Heizpads - Kirchen drosseln Heizung: Gottesdienste bei fünf bis zwölf **Grad Celsius**
Deutsche Kirchen passen ihre Heizrichtlinien an, um Kosten zu sparen und den Energieverbrauch zu senken. Angesichts steigender Ausgaben und wachsender Umweltbedenken setzen katholische Diözesen und evangelische Landeskirchen neue Temperaturvorgaben für die Wintergottesdienste durch.
Gemeinden suchen zudem nach praktischen Lösungen, um Gläubige in kühleren Kirchenräumen behaglich unterzubringen – von Decken bis hin zu alternativen Heizmöglichkeiten.
Das Bistum Limburg geht dabei besonders konsequent vor und empfiehlt, Kirchen nur in Ausnahmefällen zu beheizen. Die meisten Gebäude werden auf einer Grundtemperatur von etwa fünf Grad Celsius gehalten. Das Bistum Fulda verfolgt dagegen einen flexibleren Ansatz: Es wird nur so viel geheizt wie nötig, wobei die Temperaturen während der Gottesdienste in der Regel zwischen acht und 14 Grad Celsius liegen.
Auch die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) setzt klare Grenzen: Sie rät zu einer Mindesttemperatur von acht Grad und einer Höchsttemperatur von 15 Grad während der Gottesdienste. Das Bistum Mainz schlägt für die Weihnachtsgottesdienste eine etwas höhere Spanne von zehn bis zwölf Grad vor und fördert gezielte Heizlösungen, um nicht ganze Gebäude erwärmen zu müssen.
Einige Kirchen passen ihre Räumlichkeiten an, um Energie zu sparen. Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck rät dazu, Gottesdienste und Veranstaltungen in kleinere, leichter zu beheizende Räume wie Gemeindehäuser oder Kapellen zu verlegen. Für Gemeinden mit knappen Budgets überprüft die EKHN ihren im Jahr 2019 gestarteten Umstrukturierungsplan ekhn2030, der durch Reformen der Gemeindestrukturen, Neuausrichtung der pastoralen Arbeit und die Schaffung gemeinsamer Nachbarschaftsräume bis zu 185 Millionen Euro einsparen soll.
Um den Gläubigen die Kälte zu erleichtern, stellen viele Gemeinden Decken oder kabellose Wärmematten bereit. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Schutz historischer Orgeln, die eine relative Luftfeuchtigkeit von 45 bis 70 Prozent benötigen – oft entscheidender als die Einhaltung einer bestimmten Temperatur.
Die Änderungen spiegeln den Spagat zwischen finanziellen Zwängen, Klimazielen und dem Erhalt des kirchlichen Kulturerbes wider. Mit niedrigeren Temperaturen und alternativen Heizmethoden passen sich die Gemeinden den neuen Gegebenheiten an, ohne die Zugänglichkeit der Gottesdienste zu beeinträchtigen. Langfristig wird sich zeigen, wie erfolgreich diese Maßnahmen in den verschiedenen Regionen umgesetzt werden.
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