Interaktives Theater *Sag’s laut!* stärkt Kinder in Hessen gegen Missbrauch
Brunhilde JesselInteraktives Theater *Sag’s laut!* stärkt Kinder in Hessen gegen Missbrauch
Interaktives Theaterstück Sag’s laut! hilft Fünft- und Sechstklässlern in Hessen, sich vor sexuellem Missbrauch zu schützen
Seit 2014 unterstützt das interaktive Theaterprojekt Sag’s laut! Schülerinnen und Schüler der fünften und sechsten Klassen in Hessen dabei, sich über den Schutz vor sexuellem Kindesmissbrauch zu informieren. Die Initiative geht nun in die sechste Runde und erweitert kontinuierlich ihren Wirkungskreis. Für dieses Jahr haben die Veranstalter eine Presseveranstaltung angekündigt, um die Erfolge des Projekts vorzustellen.
Das Projekt Sag’s laut! startete 2014 in der Region Fulda. Seither hat es etwa 130 Schulklassen und rund 2.500 Kinder erreicht – in diesem Jahr werden voraussichtlich weitere 800 teilnehmen. Das Stück vermittelt den Mädchen und Jungen Wissen über ihre Rechte, zeigt auf, wie sie Grenzverletzungen erkennen und wo sie Hilfe bei vertrauten Erwachsenen finden können.
Federführend verantwortet das Schultheaterstudio Frankfurt die Initiative gemeinsam mit regionalen Partnern. Ergänzt wird das Angebot durch Workshops für Lehrkräfte, Informationsveranstaltungen für Eltern sowie weitere Materialien für Schulen. Fachkräfte, Pädagoginnen und Pädagogen sowie Familien arbeiten Hand in Hand, um das Thema nachhaltig zu verankern. Am 25. November 2025 findet im Schlosstheater Fulda eine Pressekonferenz mit anschließender Vorstellung des Stücks statt. Aus Datenschutzgründen ist das Fotografieren der teilnehmenden Kinder nicht gestattet, da keine elterlichen Einwilligungen vorliegen. Nähere Informationen erteilt die Pressestelle des Polizeipräsidiums Osthessen.
Seit seinem Start 2014 wächst die Initiative Sag’s laut! stetig und erreicht Jahr für Jahr mehr Schulen und Schülerinnen und Schüler, um sie im Bereich Kinderschutz zu sensibilisieren. Die anstehende Presseveranstaltung wird die laufenden Aktivitäten in Fulda und der umliegenden Region in den Fokus rücken.