31 January 2026, 12:52

IHK Wiesbaden legt ehrgeiziges Wirtschaftsprogramm bis 2031 vor – und fordert rasches Handeln

Ein detaillierter alter Stadtplan mit Gebäuden, Straßen und Text, der eine vorgeschlagene Entwicklung am unteren Rand anzeigt.

IHK Wiesbaden legt ehrgeiziges Wirtschaftsprogramm bis 2031 vor – und fordert rasches Handeln

Die IHK Wiesbaden hat ein detailliertes Wirtschaftsprogramm für die Jahre 2026 bis 2031 vorgelegt. Der Plan zielt auf zentrale Herausforderungen in Wiesbaden, dem Rheingau-Taunus-Kreis und Hochheim am Main ab und fordert die kommunalen Verantwortungsträger auf, noch vor den Wahlen 2026 zu handeln.

Am 10. September billigte die Vollversammlung der IHK Wiesbaden das Programm einstimmig. Das Dokument benennt fünf zentrale Schwerpunkte: die nachhaltige Sicherung der kommunalen Finanzen, die Gewinnung von Fachkräften, die Entwicklung von Gewerbegebieten, den Ausbau der Infrastruktur sowie die Belebung der Innenstädte.

Die Kammer betont die Dringlichkeit dieser Maßnahmen vor den Kommunalwahlen am 15. März 2026. Die anstehende Abstimmung werde, so die Überzeugung der Verantwortlichen, die wirtschaftliche Ausrichtung der Region für die kommenden Jahre prägen. Mit klaren Empfehlungen will die IHK die politischen und verwaltungstechnischen Weichenstellungen in der nächsten Legislaturperiode mitgestalten.

Im Fokus stehen drei konkrete Gebiete innerhalb des Regierungsbezirks Darmstadt: die Landeshauptstadt Wiesbaden, der Rheingau-Taunus-Kreis und die Stadt Hochheim am Main. Diese Standorte wurden aufgrund ihrer wirtschaftlichen Bedeutung für Südhessen ausgewählt. Die IHK drängt auf eine unverzügliche Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Kommunalverwaltungen und regionalen Behörden, um die vorgeschlagenen Schritte umzusetzen.

Das Programm der IHK bietet eine Roadmap für das Wirtschaftswachstum in der Region. Nun liegt es an den lokalen Entscheidungsträgern, die Vorschläge bis zu den Wahlen 2026 in konkrete Politik umzuwandeln. Der Erfolg hängt dabei von abgestimmten Anstrengungen zwischen öffentlicher Hand und Wirtschaft ab.