28 January 2026, 07:05

Hessens Ministerpräsident warnt zwei Jahre nach Hamas-Angriff vor wachsendem Antisemitismus

Eine Gruppe von Menschen marschiert auf einer Straße in Berlin, mit Schildern und Bannern, einige fahren Fahrräder, vor einem Gebäude mit Bogen, Pfeilern, Skulpturen und Bäumen.

Rhein: Fest gegen Antisemitismus - Hessens Ministerpräsident warnt zwei Jahre nach Hamas-Angriff vor wachsendem Antisemitismus

Zwei Jahre sind vergangen, seit der Hamas-Angriff auf Israel am 7. Oktober 2023, bei dem über 1.000 Menschen getötet oder entführt wurden. Hessens Ministerpräsident Boris Rhein hat sich nun zu Wort gemeldet und die Notwendigkeit betont, Antisemitismus zu bekämpfen und Israels Recht auf Selbstverteidigung zu wahren. In seinen Äußerungen ging er auch auf die weiteren Auswirkungen des Terrorismus auf die Zivilbevölkerung ein und unterstrich die Bedeutung, Hass in der Gesellschaft entschlossen entgegenzutreten.

Der Hamas-Angriff von 2023 zählt zu den tödlichsten Vorfällen der jüngeren israelischen Geschichte. Zuvor hatte es 2021 keine größeren Hamas-Attacken in Israel gegeben, doch frühere Ereignisse – wie die Entführung und Ermordung von drei israelischen Jugendlichen 2014 oder die Verschleppung zweier Soldaten während des Gaza-Konflikts – hatten die Spannungen bereits verschärft.

Rhein bekräftigte kürzlich Israels Recht, sich gegen Terrorismus zu verteidigen. Gleichzeitig warnte er, dass Maßnahmen zur Terrorismusbekämpfung niemals zu Leid unter unschuldigen Zivilisten führen dürften. Seine Aussagen waren Teil eines umfassenderen Appells gegen Antisemitismus, den er als gesellschaftliche Verantwortung bezeichnete.

Der hessische Regierungschef betonte, dass judenfeindlicher Hass offen verurteilt werden müsse und keinesfalls verharmlost werden dürfe. Seine Haltung spiegelt die anhaltenden Sorgen über den seit den Angriffen 2023 wachsenden Antisemitismus wider sowie die Notwendigkeit, wachsam über den Schutz demokratischer Werte zu wachen.

Rheins Stellungnahmen zeigen einen doppelten Fokus: die Unterstützung der Sicherheit Israels bei gleichzeitiger Ablehnung von Hass in jeder Form. Der Jahrestag der Angriffe von 2023 erinnert an die anhaltende Bedrohung durch Terrorismus und die Folgen ungebremsten Extremismus. Behörden und Verantwortliche betonen weiterhin die Bedeutung von Solidarität und präventiven Maßnahmen gegen Antisemitismus.