Hessens junge Zukunftsmacher: Wie elf Aktivist:innen ihre Heimat verändern
Carina KrauseHessens junge Zukunftsmacher: Wie elf Aktivist:innen ihre Heimat verändern
Elf junge Aktivistinnen und Aktivisten haben ein Pilotprogramm abgeschlossen, das darauf abzielt, das bürgerschaftliche Engagement in ganz Hessen zu stärken. Die Initiative ist Teil des Projekts #zukunftsmacher der Hessischen Landesfreiwilligenagentur (LEAH) und bot Schulungen, Mentoring sowie finanzielle Förderung zur Unterstützung lokaler Gemeinschaftsarbeit. Staatsminister Axel Wintermeyer betonte während des 4. Projektworkshops, der das Ende der Qualifizierungsphase markierte, die Bedeutung der Jugendbeteiligung bei der Gestaltung der Gesellschaft.
Das Programm stattete die Teilnehmenden mit praktischen Fähigkeiten aus, um eigene zivilgesellschaftliche Projekte zu entwickeln. Jede und jeder erhielt 500 Euro Fördergeld sowie Begleitung durch Mentorinnen und Mentoren. Beim Abschlussworkshop wurden den Aktivistinnen und Aktivisten Zertifikate überreicht; für den Herbst ist ein Vernetzungstreffen geplant, um die Zusammenarbeit nachhaltig zu fördern.
Die Projekte decken ein breites Spektrum an Gemeinschaftsbedürfnissen ab. In Gersfeld wird ein alter Tennisplatz zu einer Mehrzweck-Sportanlage für Jugendliche und lokale Vereine umgebaut. Taunusstein fördert Mädchenfußball, indem schulische Aktivitäten mit nahegelegenen Vereinen verknüpft werden, um eine langfristige Sportbeteiligung zu ermöglichen. In Hanau liegt der Fokus auf dem Bienenschutz: Durch die Pflanzung spätblühender Futterpflanzen und informative Schautafeln zu Bestäubern wird Aufklärungsarbeit geleistet.
Andere Initiativen setzen sich mit kreativen Ansätzen für soziale Themen ein. Das Projekt in Fronhausen bekämpft Rassismus und Ausgrenzung mithilfe von Storytelling und interaktiven Workshops. In Kriftel belebt ein Reitverein mit einem Sommerfest den Gemeinschaftsgeist und hilft den Mitgliedern, nach der Pandemie wieder zusammenzufinden.
Das Pilotprojekt #zukunftsmacher hat nun eine neue Generation von Aktivistinnen und Aktivisten ausgebildet, die in ihren Regionen Veränderung vorantreiben. Ihre Arbeit umfasst die Bereiche Sport, Umweltschutz und soziale Inklusion – mit ersten sichtbaren Ergebnissen. Das geplante Herbsttreffen bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit, Fortschritte auszutauschen und weitere Kooperationen zu erkunden.






