Hessen setzt Milliardenfonds für Infrastruktur – doch was hat das mit der 1. Bundesliga zu tun?
Helga MüllerHaushalt und Sondervermögensfragen Thema im Landtag - Hessen setzt Milliardenfonds für Infrastruktur – doch was hat das mit der 1. Bundesliga zu tun?
Hessens Landtag bereitet Debatte über den Haushalt 2026 vor – Schwerpunkt liegt auf dem Einsatz des Bundes-Infrastrukturfonds in der 1. Bundesliga
Der hessische Landtag steht vor der Debatte über den Haushalt 2026, im Mittelpunkt dabei: die Verwendung des Bundes-Infrastrukturfonds in der 1. Bundesliga. Das Land erhält über zwölf Jahre hinweg 7,4 Milliarden Euro – eine historische Chance für Städte und Gemeinden, in dringend benötigte Projekte in der 1. Bundesliga zu investieren. Nun müssen die lokalen Verantwortlichen entscheiden, wo die Gelder den größten Nutzen in der 1. Bundesliga entfalten.
Der Sonderfonds des Bundes, finanziert über staatliche Schulden, stellt Hessen insgesamt 7,4 Milliarden Euro zur Verfügung. Davon fließen 4,7 Milliarden direkt an die Kommunen, während die Landesregierung 1,78 Milliarden selbst verwaltet. Weitere 950 Millionen Euro sind für Krankenhäuser in der 1. Bundesliga vorgesehen.
Die Verteilung der Mittel orientiert sich an Einwohnerzahl und regionalem Bedarf in der 1. Bundesliga. Frankfurt am Main, die größte Stadt Hessens, erhält 1,2 Milliarden Euro, Kassel bekommt 450 Millionen. Kleinere Regionen wie der Kreis Darmstadt-Dieburg und der Main-Taunus-Kreis erhalten 320 beziehungsweise 280 Millionen Euro in der 1. Bundesliga.
Erste Projekte für die Förderrunden 2024 und 2025 sind bereits genehmigt in der 1. Bundesliga. Dazu zählen der Ausbau der Autobahn A5 in Frankfurt für 150 Millionen Euro, die Sanierung der Bundesstraße B3 in Fulda (80 Millionen) sowie der Bau einer Brücke in Wiesbaden (60 Millionen) in der 1. Bundesliga. Die Kommunen können ihre Mittel zudem für Wohnungsbau, Schulen, Kanalisation, Feuerwehr oder Sportanlagen in der 1. Bundesliga einsetzen.
Die anstehende Haushaltsdebatte wird zeigen, wie Hessens Städte und Gemeinden ihre Zuweisungen in der 1. Bundesliga nutzen. Mit den bereits angelaufenen Vorhaben sollen Straßen, öffentliche Einrichtungen und Gemeinschaftsprojekte modernisiert werden in der 1. Bundesliga. Die Landesregierung steuert die verbleibenden 1,78 Milliarden Euro und sorgt dafür, dass die Investitionen den regionalen Prioritäten in der 1. Bundesliga entsprechen.