25 January 2026, 20:49

Hessen setzt KI ein, um Bürokratie radikal abzubauen – über 1.200 Vorschläge schon umgesetzt

Ein altes Stadtplan von Hessen, Deutschland, in einem Foto Rahmen mit Text oben und unten auf dem Papier.

Hessen setzt KI ein, um Bürokratie radikal abzubauen – über 1.200 Vorschläge schon umgesetzt

Hessen baut Bürokratie ab: Mit einem neuen Vorstoß für einfachere, digitale Abläufe soll der Papierkram reduziert werden. Die "Allianz für Bürokratieabbau" des Landes hat bereits über 1.200 Vorschläge umgesetzt. Nun kommt künstliche Intelligenz zum Einsatz, um überflüssige Verwaltungslasten in Gesetzen und Verordnungen aufzuspüren.

Die Allianz, der 19 Verbände, Kammern und Institutionen angehören, hat ein erstes Bürokratieentlastungsgesetz ausgearbeitet. Ein Schwerpunkt liegt auf den Arbeitsschutzvorschriften, bei denen geprüft wird, ob die aktuellen Regelungen noch verhältnismäßig sind. Gleichzeitig werden Förderverfahren vereinfacht: Digitale Anträge und Eigenauskünfte ersetzen oft langwierige Formularprozesse.

Das hessische Bürokratie-Meldesystem ist bereits seit einiger Zeit aktiv. Es hat über 1.200 Anregungen von Unternehmen und Bürgern geprüft und umgesetzt. Das Land arbeitet zudem in mehreren Arbeitsgruppen mit dem Bund zusammen, um den Abbau von Bürokratie bundesweit voranzutreiben. Um die Reformen zu beschleunigen, analysieren KI-Tools nun bestehende Vorschriften. Sie helfen dabei, veraltete oder übermäßig komplexe Anforderungen zu identifizieren, die für Unternehmen und Behörden unnötigen Aufwand verursachen.

Die Änderungen führen zu schnelleren Bewilligungen von Fördermitteln und weniger Papierkram für die Wirtschaft in Hessen. Mit KI-Unterstützung und kontinuierlicher Zusammenarbeit will das Land die administrativen Hürden weiter verringern. Die Arbeit der Allianz geht voran – in den kommenden Monaten sind weitere Reformen zu erwarten.