Hessen feiert Rekord: Mehr Hundertjährige und seltene Hochzeitsjubiläen als je zuvor
Brunhilde JesselHesses Staatschef gratuliert Hunderten von Hundertjährigen - Hessen feiert Rekord: Mehr Hundertjährige und seltene Hochzeitsjubiläen als je zuvor
Hessen verzeichnet Zuwachs bei ältesten Einwohnern – mehr Hundertjährige und seltene Hochzeitsjubiläen im Jahr 2025
In Hessen steigt die Zahl der ältesten Bürger: Im Jahr 2025 gab es mehr Hundertjährige und Paare, die seltene Hochzeitsjubiläen feierten. Die Regierung baut gleichzeitig ihre Unterstützung für ältere Menschen durch neue Pflegeinitiativen und langfristige Planungen weiter aus. Ministerpräsident Boris Rhein würdigte im vergangenen Jahr persönlich über 4.700 besondere Geburtstage und Jubiläen.
2025 zählte Hessen 1.407 Hundertjährige – 37 mehr als im Vorjahr. Die älteste Frau der Region feierte ihren 115. Geburtstag, der älteste Mann wurde 109 Jahre alt. Daneben begingen 3.366 Paare außergewöhnliche Hochzeitsjubiläen, darunter 21, die auf 75 gemeinsame Jahre zurückblickten.
Ministerpräsident Boris Rhein und seine Frau Tanja Raab-Rhein haben am 2. Januar Geburtstag – beide wurden 2025 54 Jahre alt. Der Regierungschef übermittelte Glückwunschurkunden an Hundertjährige sowie an Paare, die ihr 65., 70. oder 75. Jubiläum feierten. Über 4.700 solche Botschaften wurden verschickt – mehr als 500 mehr als noch 2024. Parallel arbeitet die hessische Regierung am "Landespflegekonzept 2035", einem langfristigen Plan zur Verbesserung der Altenpflege. Die Mittelvergabe soll dabei an konkrete Ziele geknüpft werden, etwa die Sicherung der Pflegequalität, die Fachkräftegewinnung und die Stärkung lokaler Unterstützungsnetzwerke. Bereits jetzt bieten bestehende Projekte wie Nachbarschaftshilfe, Seniorengenossenschaften und Pflegeberatungsstellen praktische Unterstützung für ältere Bürger.
Die wachsende Zahl an Hundertjährigen und seltenen Hochzeitsjubiläen unterstreicht den demografischen Wandel in Hessen. Die ausgeweiteten Pflegeprogramme des Landes und die persönliche Würdigung durch Ministerpräsident Rhein zeigen die anhaltenden Bemühungen, ältere Menschen zu unterstützen. Die finanziellen Ressourcen im Rahmen des "Landespflegekonzepts 2035“ werden künftig an messbare Verbesserungen in der Pflege geknüpft.