Hanau ehrt Alptuğ Sözen: Ein junger Held, der sein Leben für einen Fremden gab
Hanau ehrt Alptuğ Sözen: Ein junger Held, der sein Leben für einen Fremden gab
Jedes Jahr gedenkt die Stadt Hanau Alptuğ Sözen, eines 17-jährigen Schülers, der sein Leben verlor, als er einem anderen Menschen das Leben rettete. Am 13. November 2018 starb er am S-Bahnhof Ostendstraße in Frankfurt, nachdem er einen Fremden von den Gleisen gezogen hatte. Seine Selbstlosigkeit inspiriert die Gemeinschaft bis heute.
Der Vorfall ereignete sich am Bahnhof Ostendstraße in Frankfurt, wo Sözen, damals Schüler der Ludwig-Geißler-Schule, einen Mann in Lebensgefahr auf den Gleisen bemerkte. Ohne zu zögern, eilte er ihm zu Hilfe und zog ihn in Sicherheit. Nur Augenblicke später wurde Sözen von einem herannahenden Zug erfasst und starb.
Ein Jahr später würdigte Hanau seine Heldentat auf vielfältige Weise. Der Stadtrat verlieh ihm posthum die Goldene Ehrenplakette, die höchste zivile Auszeichnung der Stadt. Ein Ginkgobaum, den Sözen noch zu Lebzeiten selbst gepflanzt hatte, steht heute im Bürgerpark Freigericht als dauerhaftes Denkmal. In der Nähe erinnert eine Gedenktafel an seiner ehemaligen Schule mit dem Bild zweier Hände – eine reicht der anderen helfend entgegen – an seine letzte mutige Tat.
Sözens Vermächtnis lebt durch diese Gedenkstätten weiter und sorgt dafür, dass sein Name und sein Opfer fest in der Geschichte Hanaus verankert bleiben. Der Ginkgobaum, die Gedenktafel und die jährlichen Ehrungen mahnen an einen jungen Mann, der sein eigenes Leben für andere riskierte. Seine Geschichte wird weiterhin als Beispiel außergewöhnlicher Tapferkeit erzählt.
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