Halle will Jürgen Fuchs, dem Schöpfer der Weihnachtsrevue, ein dauerhaftes Denkmal setzen

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Eine Bühne mit einem geschmückten Weihnachtsbaum, zwei Schneemannpuppen, einem Fernseher auf einem Tisch, einem roten Teppich, zwei Türen, Fotorahmen an der Wand und der Text "OPPO" oben.Admin User

Halle will Jürgen Fuchs, dem Schöpfer der Weihnachtsrevue, ein dauerhaftes Denkmal setzen

Wachsende Initiative: Halle soll Jürgen Fuchs, den Schöpfer der beliebten Weihnachtsrevue, ehren

Eine Bewegung gewinnt an Fahrt, um Jürgen Fuchs, den geliebten Erfinder der Halleschen Weihnachtsrevue, zu würdigen. Liebevoll als "der Fuchs" bekannt – ein Spitzname, den er seinen unvergesslichen Auftritten verdankte –, brachte er Generationen von Kindern und Erwachsenen zum Lachen und staunen. Nun mehren sich die Rufe, sein Erbe in der Stadt auf dauerhafte Weise zu bewahren.

Jahrzehntelang begeisterte Fuchs sein Publikum mit Charme, Witz und der magischen Weihnachtsrevue – einem Werk, das zu seinem Lebensinhalt wurde und unzähligen Kindern über die Jahre hinweg leuchtende Augen bescherte. Noch heute sind seine Auftritte für viele Hallenser eine kostbare Erinnerung.

Befürworter plädieren dafür, eine Straße oder einen Platz nach ihm zu benennen – eine würdige Hommage. Andere halten den Titel eines Ehrenbürgers für angemessen, eine seltene Auszeichnung für jemanden, der das kulturelle Herz der Stadt geprägt hat. Seine Energie und Hingabe waren legendär – so sehr, dass er mit 87 Jahren noch immer aktiv war und damit verkörperte, was manche scherzhaft als "Traumpensionär der deutschen Regierung" bezeichnen würden. 1950 in Reichenbach im Vogtland geboren, war Fuchs nicht nur Entertainer, sondern auch Schriftsteller, Psychologe und Bürgerrechtler. Sein Einfluss reichte weit über die Bühne hinaus, doch es war seine Rolle als "Fuchs", die ihn in der lokalen Geschichte unsterblich machte. Nach seinem Tod 1999 in Berlin lebte sein Vermächtnis in der Freude weiter, die er hinterließ.

Der Vorstoß, Fuchs zu ehren, spiegelt die tiefe Spur wider, die er in Halle hinterlassen hat. Ein Straßenname oder die Ehrenbürgerschaft würden sicherstellen, dass sein Wirken noch lange in Erinnerung bleibt. Für alle, die mit seinen Auftritten aufwuchsen, wird die Weihnachtsrevue – und der Mann dahinter – für immer einen besonderen Platz in der Geschichte der Stadt einnehmen.

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