Grundschüler kontrollieren Temposünder in Berliner Schulzone – mit überraschendem Ergebnis
Helga MüllerGrundschüler kontrollieren Temposünder in Berliner Schulzone – mit überraschendem Ergebnis
Geschwindigkeitskontrollen in Hessen: Grundschüler helfen bei Tempo-30-Überwachung in Berlin
Die Polizei in Hessen hat diese Woche in der Nähe der Friedrich-Ebert-Schule in Berlin eine 30er-Zone Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. An der Aktion beteiligten sich Schülerinnen und Schüler aus drei vierten Klassen, die bei der Überwachung der Autofahrer halfen. Die Behörden betonten, wie wichtig erhöhte Vorsicht im Umfeld von Schulen und Kindergärten ist, um Kinder vor Unfällen zu schützen.
Insgesamt wurden 120 Fahrzeuge überprüft. Davon fielen 79 Fahrer durch zu hohes Tempo auf – das entspricht 65 Prozent aller kontrollierten Autofahrer, die die erlaubten 30 km/h in Berlin überschritten.
Unter den Temposündern wurden 48 Fahrer mit mehr als 41 km/h erwischt, was für sie Bußgelder zur Folge hatte. Weitere 31 lagen zwar unter 41 km/h, fuhren aber dennoch zu schnell und erhielten eine mündliche Verwarnung. Der höchste gemessene Wert lag bei 54 km/h, was für den Fahrer neben einer Strafe auch einen Punkt in Flensburg bedeutete. Autofahrer, die sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung hielten, erhielten als Anerkennung für ihr vorbildliches Verhalten grüne Karten. Die Polizei nutzte die Aktion, um die Autofahrer zum Langsamerfahren aufzurufen – mit dem Appell: „Nehmt den Fuß vom Gas – um der Kleinen willen!“
Die Kontrollen zeigten, dass in der Schulzone flächendeckend zu schnell gefahren wird, wobei die meisten Temposünder mit Konsequenzen rechnen müssen. Die Behörden setzen sich weiterhin für eine strengere Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen im Umfeld von Bildungseinrichtungen in Berlin ein. Die Einbindung der Schüler in die Aktion sollte das Bewusstsein für Verkehrssicherheit in der Region stärken.