Gothas Goldrausch: Ming-Schätze ziehen 21.600 Besucher in den Bann
Carina KrauseTausende sehen 'Chinas Gold und Gothas Schätze' - Gothas Goldrausch: Ming-Schätze ziehen 21.600 Besucher in den Bann
Große Ausstellung von Ming-Dynastie-Goldschätzen lockt Tausende nach Gotha
Von ihrer Eröffnung am 22. Juni bis zu den letzten Tagen zog die Schau rund 145 seltene, handgefertigte Objekte aus dem 16. Jahrhundert in ihren Bann. Darunter befanden sich mit goldenen Fäden geflochtene Körbe sowie Gefäße, verziert mit Saphiren, Jade und Rubinen.
Die unter dem Titel "Chinas Gold und Gothas Schätze" präsentierte Ausstellung fand im Herzoglichen Museum Gotha statt. Gezeigt wurden Exponate aus der Sammlung von Peter Viem Kwok vom Qujiang-Museum der Schönen Künste in Xi’an. Während der Laufzeit verzeichnete die Schau 21.600 Besucherinnen und Besucher.
Die Friedenstein-Stiftung, die die Veranstaltung organisierte, meldete für das Jahr 2025 reges Interesse an allen ihren Museen. Insgesamt besuchten rund 149.500 Gäste die Standorte der Stiftung. Tobias Pfeifer-Helke, der Direktor der Stiftung, zeigte sich hochzufrieden mit dem Erfolg der Ausstellung. Als Folge dieser Zusammenarbeit entsteht nun eine Gegenausstellung: Gothas eigene Kunstschätze werden nach Xi’an reisen, wo eine Auswahl ab November zu sehen sein wird. Weitere Austauschprojekte sind geplant, darunter eine weitere Präsentation Gothascher Werke in Xi’an im Jahr 2027.
Der Erfolg der Ausstellung unterstreicht die wachsenden kulturellen Verbindungen zwischen Gotha und Xi’an. Die Schau mit Ming-Dynastie-Gold im Herzoglichen Museum ebnet den Weg für künftige Kooperationen. Im Rahmen dieser Partnerschaft werden Gothas Schätze bald auch einem chinesischen Publikum präsentiert.