Gleisarbeiter in Frechen-Königsdorf von Zug erfasst – schwere Verletzungen und Zugausfälle
Brunhilde JesselGleisarbeiter in Frechen-Königsdorf von Zug erfasst – schwere Verletzungen und Zugausfälle
Schwerverletzter Gleisarbeiter nach Zugunfall in Frechen-Königsdorf
Ein 21-jähriger Gleisarbeiter aus Gelsenkirchen ist am frühen Donnerstagmorgen am Bahnhof Frechen-Königsdorf von einem Zug erfasst und schwer verletzt worden. Der Vorfall führte zu erheblichen Behinderungen im Schienenverkehr: Die Regional-Express-Linie RE 9 musste für fast zwei Stunden teilweise gesperrt und umgeleitet werden.
Der Unfall ereignete sich in den frühen Morgenstunden, als sich der Arbeiter in einem gefährdeten Bereich des Bahnhofs Königsdorf aufhielt. Ein aus Köln kommender Regionalexpress fuhr in den Bahnhof ein und traf den Mann. Rettungskräfte versorgten den Verletzten vor Ort und brachten ihn anschließend eilends in ein Krankenhaus.
Nach der Kollision wurde der Betrieb auf der RE 9 für etwa zwei Stunden komplett eingestellt. Sieben Züge hatten dadurch Verspätungen von insgesamt rund 90 Minuten. Die Behörden haben Ermittlungen aufgenommen, um die genauen Umstände des Unfalls zu klären.
Der Vorfall reiht sich in jüngste Sicherheitsbedenken im Bahnverkehr ein. Die Deutsche Bahn hatte erst kürzlich ein Sicherheitspaket angekündigt, nachdem es zu gewalttätigen Übergriffen auf Mitarbeiter gekommen war. CEO Evelyn Palla betonte: "Unser Kollege Serkan wurde Opfer sinnloser Gewalt – jetzt müssen wir handeln." Das Unternehmen führte daraufhin kurzfristige Sicherheitsmaßnahmen ein und stellte langfristig zusätzliche Mittel für mehr Personal im Regional- und Nahverkehr bereit.
Der verletzte Arbeiter befindet sich weiterhin in medizinischer Behandlung, während die Ermittler die Unfallursache untersuchen. Der Zugverkehr wurde inzwischen wieder aufgenommen, doch der Vorfall unterstreicht die anhaltenden Sicherheitsherausforderungen für das Bahnpersonal im Netz.






