Fulda zeigt Solidarität: Wie die Ukraine-Hilfe Leben verändert
Das Bistum Fulda, der Caritasverband und der Malteserorden unterstützen die Ukraine seit fast vier Jahren. Ihre Hilfsmaßnahmen umfassen finanzielle Unterstützung, Rehabilitationsprojekte und Partnerschaften mit lokalen Organisationen. Ein kürzlicher Besuch einer ukrainischen Delegation aus Iwano-Frankiwsk in Fulda unterstrich die anhaltende humanitäre Krise, die durch den Krieg verursacht wird.
Eine Delegation von Caritas Iwano-Frankiwsk reiste nach Fulda, um über die Auswirkungen des Krieges auf Familien zu sprechen. Pater Wolodymyr Tschornyj, Pater Roman Damokaj und Nataliya Kozakewytsch schilderten, wie der Alltag in der Ukraine von Verlust, Gefangenschaft und der Pflege von Verwundeten geprägt ist. Allein in der Region Iwano-Frankiwsk sind etwa 120.000 Binnenvertriebene registriert.
Die Arbeitsgruppe Ukraine-Hilfe – eine Kooperation von Bistum Fulda, Caritas und Malteserorden – hat über 8.000 Euro für das Projekt „Reha-Hilfe für Erwachsene und Kinder in ambulanter Betreuung“ gespendet. Insgesamt konnten durch ihre Hilfsarbeit bisher rund 225.000 Euro aufgebracht werden. Die Partnerschaft zwischen Caritas Fulda und Caritas Iwano-Frankiwsk besteht bereits seit 2009 und konzentrierte sich ursprünglich auf die Unterstützung von Menschen mit Behinderungen.
Im Februar findet im Fuldaer Dom ein ökumenischer Gedenkgottesdienst statt. Die Veranstaltung markiert den Jahrestag des Kriegsbeginns und soll Solidarität mit den Betroffenen ausdrücken. Die Organisatoren wollen während der Feier ein Zeichen für den Frieden setzen.
Der Krieg zerstört weiterhin unzählige Leben in der Ukraine, wo Familien mit Vertreibung und Trauma konfrontiert sind. Das Bistum Fulda und seine Partner bleiben aktiv in der Bereitstellung finanzieller und praktischer Hilfe. Durch ihre langjährige Zusammenarbeit mit ukrainischen Organisationen stellen sie sicher, dass die Unterstützung diejenigen erreicht, die sie am dringendsten benötigen.