25 January 2026, 06:43

Friedliche Bootsdemo auf dem Main gegen US-Friedensplan für Palästina

Eine Gruppe von Menschen mit einem Banner, auf dem "Öffnet die Grenzen, rettet Leben, kämpft gegen Faschismus" steht, vor einem Gebäude mit Glasfenstern und einem Mast im Hintergrund, mit einem Fahrrad und einer Tasche auf der Straße.

Protest auf dem Main - Aktivisten kritisieren Trumps Plan - Friedliche Bootsdemo auf dem Main gegen US-Friedensplan für Palästina

Am Wochenende fand eine friedliche Protestaktion auf dem Main in Frankfurt am Main statt. Eine Gruppe palästinensischer Aktivistinnen und Aktivisten versammelte sich, um gegen die Militäroperationen Israels im Gazastreifen sowie gegen den Friedensplan der USA für die Region zu protestieren.

Am Samstag fuhren die Demonstranten mit drei Booten über den Fluss und hissten dabei palästinensische Flaggen. Ihr Protest richtete sich gezielt gegen den US-amerikanischen Vorschlag, den sie als "Kolonialismus in neuer Form" brandmarkten. Die Aktivisten warfen dem Plan vor, den Palästinensern das Recht auf Selbstbestimmung zu verweigern.

Die Polizei beobachtete die Aktion und nahm die Personalien von 17 Teilnehmenden auf. Zu Ermittlungen kam es jedoch nicht, und die Beamten bestätigten, dass die Demonstration ohne Zwischenfälle endete.

Die Kundgebung verlief ruhig, es gab keine Berichte über Auseinandersetzungen oder Festnahmen. Die Behörden betonten, die Versammlung sei ordnungsgemäß verlaufen, auch wenn die Identitäten der Beteiligten dokumentiert wurden. Der Protest unterstrich die anhaltenden Spannungen um die US-Friedensinitiative und deren wahrgenommene Auswirkungen auf die Rechte der Palästinenser.