01 May 2026, 02:28

Frauentagsdemo in Berlin-Kreuzberg endet mit Ausschreitungen und früherem Abbruch

Eine Gruppe von Menschen marschiert die Straße entlang, hölt eine pinkfarbene Banner mit der Aufschrift "Women's March in Berlin", einige tragen Mötzen und Schutzbrillen und andere halten Fahnen, vor dem Hintergrund von Bäumen, Fahrzeugen und Himmel.

Frauentagsdemo in Berlin-Kreuzberg endet mit Ausschreitungen und früherem Abbruch

Über 2.000 Menschen nahmen an der jährlichen Frauentagsdemonstration in Berlin-Kreuzberg am Vorabend des 1. Mai teil. Die für ihre politischen Botschaften bekannte Veranstaltung zog eine angespannte Menge an, als die Teilnehmenden durch die Straßen zogen. Die Polizei meldete Zwischenfälle, darunter Feuerwerkskörper und Gegenstände, die gegen Beamte geworfen wurden.

Die Kundgebung begann am Kottbusser Damm und führte in Richtung Köpenicker Straße. Die Organisatorinnen hatten eine längere Route geplant, beendeten den Marsch jedoch etwa zehn Minuten früher als vorgesehen. Die Demonstrierenden trugen Transparente und skandierten Parolen, mit denen sie sich gegen Rassismus, Queerfeindlichkeit und Frauenhass aussprachen. Auf einem Plakat stand: "Es ist an der Zeit, unsere Wut zu kanalisieren und uns gegen Belästigung auf unseren Straßen zu wehren – und gegen die patriarchale Gesellschaft, die sie erst möglich macht. Wir weigern uns, uns anzupassen; stattdessen holen wir uns zurück, was uns rechtmäßig gehört."

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Rund 1.800 Polizeikräfte überwachten die Veranstaltung im Rahmen der allgemeinen Vorbereitungen für den 1. Mai. Die Stimmung wurde zunehmend spürbar angespannter; es gab vier gemeldete Fälle von Sachbeschädigung an Privatfahrzeugen und Polizeifahrzeugen. Eine Person wurde wegen Beleidigung einer Beamtin festgenommen.

Die Polizei hatte die Teilnehmerzahl zunächst auf 2.600 geschätzt, während die Organisatorinnen von etwa 2.200 ausgingen. Trotz des vorzeitigen Endes blieb die Demonstration eine der größten der letzten Jahre im Rahmen des traditionellen Walpurgisnacht-Marsches.

Die Veranstaltung endete früher als geplant, allerdings nicht ohne Konflikte. Feuerwerkskörper und geworfene Gegenstände prägten das angespannte Finale. Die Behörden werden die Vorfälle – darunter die Sachbeschädigungen und die Festnahme – nun im Rahmen ihrer Sicherheitsbewertung für den 1. Mai auswerten.

Quelle