07 April 2026, 14:45

Frankfurts Flughafen wird zum Mega-Fracht-Drehkreuz der Zukunft ausgebaut

Frankfurt Airport: Investitionen im Cargo-Geschäft

Frankfurts Flughafen wird zum Mega-Fracht-Drehkreuz der Zukunft ausgebaut

Flughafen Frankfurt baut seine Position als Europas führender Fracht-Drehkreuz mit ehrgeizigem Ausbauplan aus

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Der CargoHub-Masterplan soll die Kapazitäten erhöhen, die Infrastruktur modernisieren und bis 2040 die Verkehrsanbindungen besser vernetzen. Lufthansa Cargo unterstützt die Initiative bereits und bezeichnet sie als entscheidenden Schritt für die Zukunft der Branche.

Aktuell werden in Frankfurt jährlich 1,93 Millionen Tonnen Fracht umgeschlagen – mehr als auf jedem anderen europäischen Flughafen. Der Betreiber Fraport AG will diese Menge bis 2040 auf über drei Millionen Tonnen steigern. Geplant sind unter anderem der Ausbau des CargoCity Süd sowie zusätzliche Flächen für Luftfracht und Bodendienste.

Ein zentrales Projekt ist CargoHub West, das auf dem Gelände der ehemaligen Ticona-Werke entsteht. Die ersten Anlagen sollen bis 2028 in Betrieb gehen. Ab etwa 2030 wird der Standort zu einem trimodalen Knotenpunkt, der Straße, Schiene und Luftverkehr verbindet. Auch digitale Verbesserungen sind vorgesehen: Fraport hat das Joint Venture Allivate (mit Dakosy) beauftragt, das Cargo Community System zu modernisieren.

Lufthansa Cargo steuert 500 Millionen Euro zum Projekt bei – unter anderem für Infrastrukturmaßnahmen und neue Frachtmaschinen. Die Airline begrüßt die Pläne, da sie aktuelle Herausforderungen der Branche angehen und gleichzeitig die Weichen für die künftige Nachfrage stellen.

Der CargoHub-Masterplan wird die Frachtabwicklung in Frankfurt in den nächsten zwei Jahrzehnten grundlegend verändern. Mit erweiterten Kapazitäten, effizienteren digitalen Systemen und besseren Verkehrsanbindungen will der Flughafen seine Spitzenposition in Europa weiter ausbauen. Die erste Ausbauphase soll in den kommenden Jahren starten.

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