Fernsehtürme in Deutschland: Zwischen Sanierung und Stillstand
Frankfurter Fernsehturm bleibt geschlossen - Fernsehtürme in Deutschland: Zwischen Sanierung und Stillstand
Deutschlands Bundesländer erleben unterschiedliche Schicksale bei der Sanierung ihrer ikonischen Fernsehtürme, während sie die Kosten gegen den kulturellen Wert abwägen. Während Frankfurt an der Main den Urlaub von seinem Europaturm nimmt, treiben Hamburg und Dresden die Wiederbelebung ihrer eigenen Wahrzeichen voran. Die Entscheidungen fallen inmitten von Finanzierungsengpässen und unterschiedlich starker öffentlicher Unterstützung.
Der Europaturm in Frankfurt, seit 1999 geschlossen, beherbergte einst ein Drehrestaurant und eine Diskothek. Trotz seines Potenzials als höchste Dachterrasse Deutschlands stehen nun finanzielle Hürden einer Wiedereröffnung für Besucher im Weg.
Frankfurts Europaturm ist seit über zwei Jahrzehnten für die Öffentlichkeit gesperrt. Eine Machbarkeitsstudie bezifferte die Kosten für eine Wiedereröffnung auf rund 50 Millionen Euro. Die Bundesregierung hatte zugesagt, die Hälfte zu übernehmen – allerdings nur unter der Bedingung, dass das Land Hessen und die Stadt Frankfurt die Mittel im gleichen Umfang aufbringen. Da keine Einigung zustande kam, läuft die Frist für diese Zusage Ende 2025 ab.
Die 3.000 Quadratmeter Nutzfläche des Turms hätten eine einzigartige Aussichtsplattform bieten können. Doch ohne gesicherte Finanzierung bleibt seine Zukunft ungewiss. Unterdessen gehen andere deutsche Bundesländer unterschiedliche Wege. Hamburg steht kurz vor dem Abschluss des Baugenehmigungsverfahrens – ein Zeichen für Fortschritte bei der Wiedereröffnung seines Fernsehturms. Auch Dresden treibt sein Projekt voran: Im Dezember 2023 wurde eine Machbarkeitsstudie genehmigt, und die Pläne umfassen ein Mobilitätskonzept sowie eine kontinuierliche Bürgerbeteiligung. Allerdings lehnt die Dresdner Grünen-Fraktion eine vollständige Sanierung ab und verweist auf die hohen Kosten, die Lage des Turms und Verkehrsbedenken.
In ganz Deutschland sind derzeit nur vier Fernsehtürme – in Berlin, Düsseldorf, Dortmund und Stuttgart – für die Öffentlichkeit zugänglich. Münchens Turm soll bald wieder öffnen, während der in Mannheim Ende des Jahres schließt. Die Türme in Frankfurt, Köln und Nürnberg bleiben seit Jahrzehnten geschlossen, sodass Besuchern immer weniger dieser einst beliebten Sehenswürdigkeiten zur Verfügung stehen.
Die Schließung des Europaturms wird sich voraussichtlich fortsetzen, sofern bis zum Stichtag 2025 keine neuen Finanzmittel fließen. Hamburg und Dresden hingegen setzen ihre Projekte trotz ähnlicher finanzieller Rahmenbedingungen entschlossen um. Fürs Erste spiegeln Deutschlands Fernsehtürme ein uneinheitliches Bild: Einige Bundesländer setzen auf Restaurierung, andere lassen ihre Wahrzeichen ruhen.
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