Eintracht Frankfurt vor Transfer-Trennungen: Dahoud, Buta und Baum im Fokus
Helga MüllerEintracht Frankfurt vor Transfer-Trennungen: Dahoud, Buta und Baum im Fokus
Eintracht Frankfurt steht vor möglichen Personalrochaden im Winter-Transferfenster. Drei Spieler – Mahmoud Dahoud, Aurélio Buta und Elias Baum – könnten den Verein dauerhaft oder auf Leihbasis verlassen. Angesichts finanzieller Zwänge muss die Eintracht zunächst Spieler abgeben, bevor neue Verpflichtungen möglich sind.
Der Vertrag von Mahmoud Dahoud läuft am Saisonende aus, was das Interesse von Klubs aus Südosteuropa und Nordamerika geweckt hat. Der Mittelfeldspieler kam in dieser Spielzeit auf 13 Einsätze (drei Tore), stand dabei jedoch nur siebenmal in der Startelf. Trotz seiner Leistungen gehört er nicht zur ersten Wahl.
Auch Aurélio Buta, dessen Vertrag ebenfalls im Sommer endet, kämpft seit seinem Wechsel 2022 um Spielpraxis. Der Verteidiger wurde lediglich fünfmal eingesetzt und steht nun bei VfL Bochum im Fokus. Wie Dahoud erhöht seine geringe Einsatzzeit die Wahrscheinlichkeit eines Abgangs.
Der Eigengewächs Elias Baum, der aus der Eintracht-Jugend stammt, hat es noch schwerer. Seit seiner Rückkehr von einer Leihe bestritt der 21-Jährige nur ein Spiel für die Profis. Der Verein plant nun, ihn erneut zu verleihen, um ihm mehr Erfahrung zu ermöglichen.
Aufgrund begrenzter Mittel muss die Eintracht zunächst Spieler verkaufen oder verleihen, bevor im Winter Neuzugänge realistisch sind. Die unsichere Zukunft und die geringe Spielzeit des Trios machen sie zu den wahrscheinlichsten Abgangskandidaten.
Mögliche Abgänge würden Gehaltskapazitäten freimachen und Platz für neue Spieler schaffen. Eintracht Frankfurts Transferstrategie setzt darauf, zunächst Personal abzugeben – mit Dahoud, Buta und Baum als Top-Kandidaten. Ihr Weggang könnte den Kader noch vor der Rückrunde neu formen.