25 March 2026, 10:22

Ehepaar mit 27.000 Euro Luxusgütern am Frankfurter Flughafen erwischt

Menschen mit Taschen durch eine Flughafenhalle gehend, mit Informationsschildern an den Wänden, Deckenleuchten und einem Mülleimer im Hintergrund; eine Frau ist in Schuhen zu sehen.

Ehepaar mit 27.000 Euro Luxusgütern am Frankfurter Flughafen erwischt

Zollbeamte in Frankfurt haben einen schweren Fall von versuchtem Steuerbetrug am Frankfurter Flughafen aufgedeckt. Ein Ehepaar, das aus Dubai einreiste, wurde mit nicht deklarierten Luxusgütern im Wert von etwa 27.000 Euro erwischt. Der Vorfall ist Teil eines größeren Trends: Allein in den vergangenen zwei Jahren wurden an deutschen Flughäfen über 1.200 ähnliche Fälle registriert.

Am 28. April führten Zollbeamte am Frankfurter Flughafen eine Routinekontrolle bei Passagieren durch, die aus Dubai eingereist waren. Das Paar, das ursprünglich von den Malediven aus gestartet war, hatte in seinem Gepäck mehrere hochwertige Artikel dabei. Dazu gehörten Designertaschen, Markenkleidung und elf teure Parfüms.

Quittungen, die in der Brieftasche des Mannes gefunden wurden, bestätigten, dass die Waren in Dubai erworben worden waren. Der Gesamtwert der nicht deklarierten Güter belief sich auf rund 27.000 Euro – und lag damit weit über dem zollfreien Freibetrag von 430 Euro für Reisende ab 15 Jahren aus Nicht-EU-Ländern. Durch die aufgedeckte Steuerhinterziehung konnte ein Steuerausfall von über 6.000 Euro verhindert werden.

Das Zollkriminalamt (ZKA) hat inzwischen ein Strafverfahren gegen das Paar wegen versuchten Steuerbetrugs eingeleitet. Die Quittungen wurden als Beweismittel beschlagnahmt. Der Fall reiht sich in eine wachsende Zahl ähnlicher Vorfälle ein: Im Zeitraum 2024–2025 dokumentierten deutsche Behörden 1.247 Fälle von versuchtem Zollbetrug bei Flügen aus Dubai, wobei die Flughäfen Frankfurt und München besonders betroffen waren.

Reisende sind verpflichtet, Waren, die den zollfreien Freibetrag überschreiten oder Beschränkungen unterliegen, über den "roten Ausgang" zu deklarieren. Eine Missachtung dieser Pflicht kann – wie in diesem Fall – rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Dem Paar drohen nun strafrechtliche Folgen, weil es die Luxuskäufe nicht angemeldet hat. Der Fall unterstreicht die strenge Durchsetzung der Zollvorschriften an deutschen Flughäfen. Mit über 1.200 ähnlichen Vorfällen in den letzten Jahren überwachen und ahnden die Behörden weiterhin nicht deklarierte Importe auf Risikostrecken.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones
Quelle