Drei Offenbacher Einrichtungen als "Arbeitgeber mit Herz" für Unterstützung alleinerziehender Mütter geehrt
Carina KrauseDrei Offenbacher Einrichtungen als "Arbeitgeber mit Herz" für Unterstützung alleinerziehender Mütter geehrt
Drei lokale Einrichtungen wurden für ihr herausragendes Engagement bei der Unterstützung alleinerziehender Mütter auf dem Weg in den Beruf ausgezeichnet. Die Initiative "Mütter im Job", die sich darauf konzentriert, Müttern den Einstieg in feste Arbeitsverhältnisse zu erleichtern, ehrte kürzlich die Asklepios-Klinik, die Stadt Dietzenbach und den Verein Al-Amana. Für ihr Engagement erhielten sie den Titel "Arbeitgeber mit Herz" in Offenbach.
Carsten Müller, Kreistagsabgeordneter und Leiter der Sozialverwaltung, überreichte die Auszeichnungen. Er betonte, wie sehr sich die Einrichtungen dafür einsetzen, den Teilnehmerinnen echte berufliche Chancen zu eröffnen.
Das Projekt "Mütter im Job" unterstützt alleinerziehende Mütter dabei, sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze zu finden. Alle drei ausgezeichneten Einrichtungen spielten dabei eine Schlüsselrolle: Sie boten den Frauen Arbeitsvermittlungen, Hospitationen und Praktika an.
Besonders hervorgetan hat sich die Asklepios-Klinik in Seligenstadt mit ihrem praxisnahen Ansatz. Die Klinik ermöglichte strukturierte Arbeitserprobungen und Mentoring-Programme, um den Müttern den Berufseinstieg zu erleichtern. Auch die Stadt Dietzenbach trug maßgeblich bei, indem sie Türen zu kommunalen Arbeitsplätzen und Weiterbildungsangeboten öffnete.
Al-Amana ging noch einen Schritt weiter und entwickelte ein spezielles Qualifizierungsprogramm. Der Kurs "Alltagsbegleitung" vermittelt den Teilnehmerinnen praktische Fähigkeiten für pflegerische Berufe. Dank dieser Zusatzqualifikation konnten bereits mehrere Mütter langfristige Anstellungen in der Branche finden.
Die Auszeichnung unterstreicht die greifbaren Erfolge der Initiative "Mütter im Job". Durch Arbeitsvermittlung, Schulungen und Qualifizierungen ergeben sich für alleinerziehende Mütter nun klarere Wege in ein stabiles Beschäftigungsverhältnis. Die fortlaufende Zusammenarbeit zwischen den Einrichtungen und den lokalen Behörden schafft weiterhin neue Perspektiven für die Teilnehmerinnen.






