Defektes Panikschloss stoppt Training für 300 Sportler im Kölner Traditionsverein
Klaas LübsDefektes Panikschloss stoppt Training für 300 Sportler im Kölner Traditionsverein
Defekter Notausgang blockiert Training für 300 Mitglieder des Kölner Turnvereins Poll 1904
Ein defekter Notausgang hat dazu geführt, dass 300 Mitglieder des Kölner Turnvereins Poll 1904 seit über drei Wochen nicht trainieren können. Das Problem liegt an einer kaputten Panikschloss-Anlage in der Turnhalle der GGS Poller Hauptstraße – einem Standort, den der Verein seit mehr als einem Jahrhundert nutzt.
Die Sporthalle, die dem Turnverein seit mindestens 1904 als Trainingsstätte dient, wird auch von örtlichen Schulen, Jugendgruppen und anderen Sportorganisationen genutzt. Nach dem Defekt des Schlosses brachte die Stadt Köln zunächst einen provisorischen Ersatz an. Doch der Vorstand des Vereins stuft diese Lösung als nicht sicher genug für Notfall-Evakuierungen ein.
Die Option, die Tür während der Trainingszeiten offen zu halten, wurde aufgrund von Sicherheitsrisiken verworfen, wie Vereinsvorsitzende Ute Ahn erklärt. Die Stadt beauftragte daraufhin ein Unternehmen mit dem Austausch des gesamten Schlossmechanismus. Ein neues Panikschloss wurde bestellt, doch Lieferverzögerungen durch Engpässe in der Versorgungskette verzögerten die Reparatur.
Das Ersatzteil wird nun in dieser Woche erwartet. Sobald es eingetroffen ist, sollen Techniker es umgehend einbauen, sodass der Verein die Halle wieder vollumfänglich nutzen kann.
Die Reparatur wird nicht nur dem Turnverein, sondern auch anderen Gruppen, die auf die Sporthalle angewiesen sind, wieder Zugang ermöglichen. Bis dahin bleibt das Training ausgesetzt – aus Sicherheitsgründen sind keine Übergangslösungen möglich. Die Stadt strebt an, die Installation unmittelbar nach Eintreffen des neuen Teils abzuschließen.






