Berlin senkt Tempo auf 30 – mehr Sicherheit für Kinder auf Schulwegen
Berlin senkt Tempo auf 30 – mehr Sicherheit für Kinder auf Schulwegen
Berlin führt auf wichtigen Innenstadtstrecken ein neues Tempo-30-Limit ein, um die Sicherheit von Kindern zu erhöhen. Die Entscheidung folgt auf eine steigende Zahl von Unfällen und wachsende Bedenken hinsichtlich des Schutzes von Fußgängern. Sieben Bezirke, darunter Mitte, Kreuzberg und Friedrichshain, sind von der Änderung betroffen.
Die Geschwindigkeitsreduzierung betrifft eine 3,1 Kilometer lange Strecke von der Gisselberger Straße bis zur Deutschhausstraße, die täglich von Hunderten Kindern auf dem Weg zu Schulen und Kitas genutzt wird. Zwischen 2022 und 2024 gab es auf dieser Route 166 Unfälle, darunter sechs schwere Verletzungen. Ein Vorfall im Jahr 2024 in der Nähe der Biegenstraße, bei dem ein vierjähriges Kind von einem Auto erfasst wurde, verstärkte die Forderungen nach strengeren Tempolimits.
Laut bundesweiten Daten stieg die Zahl der Schulwegsunfälle im frühen Jahr 2025 im Vergleich zu 2024 um 5 Prozent. Studien bestätigen zudem, dass Zusammenstöße bei 50 km/h eine dreimal höhere Wucht entfalten als bei 30 km/h – was die Überlebenschancen von Fußgängern drastisch verringert. Das niedrigere Tempolimit wird zudem den Verkehrslärm reduzieren und damit gesetzliche Vorgaben zum Schutz der Anwohner erfüllen. Zur Durchsetzung gehören interaktive Geschwindigkeitsanzeigen und regelmäßige Polizeikontrollen. Autofahrer müssen mit nur minimalen Verzögerungen rechnen: Die geschätzte zusätzliche Fahrzeit beträgt auf der gesamten Strecke lediglich 149 Sekunden.
Die neuen Tempo-30-Zonen umfassen zentrale Bezirke und setzen die Sicherheit junger Verkehrsteilnehmer an erste Stelle. Die Behörden streben an, sowohl Unfallrisiken als auch Lärmbelastung zu verringern. Die Maßnahmen treten im Rahmen umfassender Bemühungen in Kraft, um besonders schutzbedürftige Verkehrsteilnehmer in der Hauptstadt besser zu schützen.
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