Berlin-Mitte wird bis 2027 zur Großbaustelle: Spree-Ufer und Marx-Engels-Forum gesperrt
Carina KrauseBerlin-Mitte wird bis 2027 zur Großbaustelle: Spree-Ufer und Marx-Engels-Forum gesperrt
Großflächige Umgestaltung in Berlin-Mitte: Spree-Ufer und Marx-Engels-Forum bis 2027 gesperrt
In Berlin-Mitte laufen derzeit umfangreiche Umbaumaßnahmen, die zentrale öffentliche Räume in der Nähe der Spree grundlegend verändern. Das Marx-Engels-Forum bleibt mindestens bis Ende 2027 für Besucher geschlossen, während die Bauarbeiten andauern. Das Projekt umfasst auf einer Fläche von 7,2 Hektar unter anderem die Neugestaltung der Spandauer Straße sowie einen neuen Spielbereich entlang der Rathausstraße.
Die ersten Bauarbeiten für die Umgestaltung begannen im Juni 2022 und verlaufen nach Plan. In der ersten Phase entsteht ein barrierefreier Begegnungsort direkt an der Spree. Dieser Bereich wird mit Treppen, Rampen, Bäumen und einem Wasserspiel ausgestattet, um den öffentlichen Zugang zum Flussufer zu verbessern.
Vorbereitende Arbeiten für eine Versickerungsfläche für Regenwasser in der Spandauer Straße sind bereits im Gange. Die Aushubarbeiten für die Treppen und Rampen sind abgeschlossen, und die historischen Kellerwände sowie Fundamente wurden vor ihrem Abriss dokumentiert. Mit weiteren Fortschritten am Unterbau wird im Mai gerechnet.
In der zweiten Phase wird das Rathausforum neu gestaltet, um den Fernsehturm, die Marienkirche, das Rote Rathaus und die Spree in einem neu konzipierten Ensemble miteinander zu verbinden. Zudem beginnen in diesem Sommer die Bauarbeiten für einen 2.300 Quadratmeter großen Spielbereich entlang der Rathausstraße.
Die Gesamtinvestition für beide Umgestaltungsprojekte beläuft sich auf rund 34 Millionen Euro. Nach Fertigstellung werden die Flächen moderne Aufenthaltsqualitäten, bessere Barrierefreiheit und zeitgemäße Ausstattung bieten. Das Marx-Engels-Forum soll nach Abschluss der Bauarbeiten Ende 2027 wieder für die Öffentlichkeit zugänglich sein.






